Diskussionen mit Maskenverweigerern Last für Mitarbeiter

Autor: Andre Wolf

Diskussionen mit Maskenverweigerern Last für Mitarbeiter
Diskussionen mit Maskenverweigerern Last für Mitarbeiter

Sicherlich kann man über das Tragen von Masken vorzüglich streiten. Doch bei der Diskussion dazu wird häufig der Fokus auf die Maskenverweigerer gelegt, nicht jedoch auf die andere Seite.

Die bestehende Maskenpflicht in bestimmten Geschäften betrifft uns alle. Gleichzeitig kann fast jeder täglich miterleben, dass Menschen sich darüber hinwegsetzen. Zudem gibt es aber auch Menschen, die Maskenverweigerer darauf aufmerksam machen.

Dabei handelt es sich bei weitem nicht immer um selbsternannte „Blockwarte“, sondern häufig um die Angestellten im Einzelhandel. Diese wiederum sehen sich anschließend Anfeindungen durch Maskenverweigerer ausgesetzt, obwohl sie nur ihren Job machen.

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Maskenverweigerer: Kein Zutritt ohne Maske auch bei uns!

Genau das ärgert Michael Wollny. Wollny ist Inhaber eines Edeka-Marktes und sieht nicht nur sich, sondern seine Mitarbeiter ständig mit Maskenverweigerern konfrontiert, die Diskussionen beginnen oder aus irgendwelche ausgedruckten Gutachten aus dem Internet worweisen. Wollny hat auf seiner Facebookseite nun ganz klar ausgedrückt, dass er und seine Mitarbeiter kein Interesse an lästigen Diskussionen mit Maskenverweigerern haben. Man liest:

Leider kommt es zunehmend auch bei uns im Markt zu Diskussionen über die Maskenpflicht, sogar selbst über die Pflicht zum Vorzeigen eines Attestes, selbst wenn die Leute dieses dabei haben.

Inzwischen haben wir ein Rechtsgutachten zu diesem Thema vorliegen. Hier für euch in aller Kürze die Regeln für den Einkauf in unserem Haus, basierend auf diesem Rechtsgutachten:

  • Die Maskenpflicht basiert auf einer gesetzlichen Grundlage, und wir setzen diese ohne wenn und aber durch. Kein Zutritt ohne Maske!

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  • Attestierbare Ausnahmen von der Maskenpflicht liegen bei Lungenfunktionsstörungen vor, oder wenn aufgrund einer Behinderung die Gefahr von Asthmaanfällen oder Panikattacken besteht. Ein Unwohlsein beim Tragen der Maske befreit nicht von der Maskenpflicht.
  • Ein vorhandenes Attest ist auf Verlangen vorzuzeigen. Das Auskunftsinteresse überwiegt hier gegenüber datenschutzrechtlichen Bedenken oder einer vermuteten Diskriminierung. Bei Ausdrucken aus dem Internet behalten wir uns rechtliche Schritte wegen Urkundenfälschung vor.
  • Unsere Mitarbeiter machen ihren Job, um am Monatsende ihr Gehalt auf dem Konto zu haben, so wie jeder andere Arbeitnehmer. Sie haben weder Zeit noch Lust, mit selbsternannten „Rebellen“ zu diskutieren und sind dafür auch nicht die richtigen Ansprechpartner. Wer sich diskriminiert fühlt, weil er ohne Maske nicht in unseren Markt kommt oder sein Attest vorzeigen muss, den möchten wir bitten, uns die leidigen Diskussionen zu ersparen und uns einfach anzuzeigen, damit endlich Rechtssicherheit herrscht.

Bis dahin bleib einfach draußen, wenn Du Dir zu fein bist, für fünf Minuten am Tag (während des Einkaufs) eine Maske zu tragen!

Dein Team von

Edeka Wollny

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