Neugierige Behörden – Facebook-Daten aus Deutschland am drittmeisten angefragt

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Kürzlich erst berichteten wir, dass Facebook der Polizei offenbar die Daten einer 17-jährigen Nutzerin aus Nebraska übergeben hat. Gegen die Teenagerin wird wegen einer mutmaßlich illegalen Abtreibung ermittelt. Dass das größte Soziale Netzwerk der Welt Nutzer:innendaten an ermittelnde Regierungsstellen und Behörden herausgibt, ist gängige Praxis.

Im vergangenen Jahr bearbeitete das Unternehmen rund 426.000 solcher Anfragen – das entspricht einem Plus von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut dem eigenen Transparency Center gibt Facebook bei über 70 Prozent der Ersuchen Daten heraus.

Die mit Abstand neugierigsten Behörden sitzen in den USA (123.653 Anfragen im Jahr 2021). Dahinter folgen Indien (95.657) und Deutschland (31.795).

Behörden werden neugieriger
Behörden werden neugieriger

In Bezug auf den Nebraskafall ist Facebooks Mutterkonzern die Zusammenarbeit mit der Polizei – zumindest aus PR-Sicht – offenbar eher unangenehm. Facebooks Mutterkonzern Meta veröffentlichte eine Erklärung, die eindeutig Zweck verfolgt, den Eindruck zu zerstreuen, dass Facebook Ermittlungen bei Schwangerschaftsabbrüchen grundsätzlich unterstützt.

Quelle: statista


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