Besagte Rechnung kursiert nun in sozialen Medien und lässt den einen oder anderen doch staunen: Eine halbe Ente um sage und schreibe 53 – in Worten: Dreiundfünfzig – Euro! Und das ohne Beilagen.

Das Foto der Rechnung bringt Nutzer dazu, zahlreich zu kommentieren und auch zu diskutieren.
Reaktionen auf die Rechnung
Manch einer versteht den Unmut nicht, da doch hinlänglich bekannt ist, dass die Preise am Oktoberfest eher im oberen Bereich angesiedelt sind. Andere wiederum vergleichen, was man sich um derartige Summen leisten könnte.
Angefangen davon, dass man eine ganze Familie ernähren könnte über „dafür kann man eine ganze Sau im Garten grillen, und mit 20 Leuten Party machen“ bis hin zu „Bordell-Besuch mit zwei Piccolo wäre vermutlich günstiger gewesen“ finden sich hier einige Vorschläge.
Sehr oft allerdings liest man auch davon, dass man sich doch vorab informieren könnte, anstatt hinterher zu jammern oder sich zu beschweren.
Augen auf beim Entenkauf
Ja, die Preise auf der Wiesn sind gesalzen. Für eine Maß Bier darf man zwischen 12,60 und 13,80 Euro berappen. Ein Paar Weißwürste kostet nun 8 Euro, für den Klassiker Hendl muss man mit 14 bzw. 14,50 Euro rechnen. – Wohlgemerkt für ein halbes Hähnchen.
Die Bio-Ente sticht hier mit ihrem stolzen Preis von 53 Euro hervor. Zu bekommen ist dieses besondere Schmankerl im Ammer-Zelt. Den Preis argumentierte die Geschäftsführerin mit Nachhaltigkeit, biologischer und fairer Haltung, Regionalität und vor allem Geschmack.
Auf der Speisekarte von Ammer findet sich die Bio-Ente lediglich als 1/4 Stück vom Ganzen angeführt. Um 26,50 Euro. Kurz nachgerechnet – jawoll, stimmt. Und ja, die Beilagen kommen nochmal extra dazu.
Tja, was sollen wir dazu sagen? Das Oktoberfest ist bekanntlich keine Veranstaltung für Schnäppchenjäger. Doch wen die Preise nicht abschrecken, wird sich die Traditions-Veranstaltung trotzdem nicht entgehen lassen: Pack mas!
Quelle:
Focus, TZ, t-online, Ammer – Speisekarte (PDF)
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