Online-Plattformen haben unsere Welt verändert, und OnlyFans ist keine Ausnahme. Doch während viele Menschen diese Plattform nutzen, um ihre kreativen Projekte mit anderen zu teilen oder ihr eigenes Geschäft aufzubauen, gibt es im Hintergrund auch dunkle Machenschaften, die wir genauer unter die Lupe nehmen müssen.

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Quelle: YouTube, STRG_F

Die schockierende Wahrheit über „ChampLife“ auf OnlyFans

Ein Journalistenteam von STRG_F (NDR/funk) und dem Y-Kollektiv (Radio Bremen/BR/ARD) hat sich monatelang in ein exklusives Netzwerk namens „ChampLife“ eingeschleust und schockierende Details ans Licht gebracht. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine Gruppe junger Männer Frauen auf OnlyFans ausbeutet und dabei skrupellos vorgeht.

Perfide Masche: Die „Loverboy-Methode“

In „ChampLife“ erhalten Männer detaillierte Anweisungen, wie sie Frauen in eine emotionale Abhängigkeit treiben können. Das Ziel? Sie sollen systematisch dazu gebracht werden, sexualisierte und pornografische Inhalte zu produzieren. Diese Methode erinnert an die berüchtigte „Loverboy-Methode“, bei der die Gefühle einer Frau ausgenutzt werden, um sie gefügig zu machen.

Opfer berichten von ihren Qualen

Drei mutige junge Frauen, darunter eine 20-Jährige, haben den Mut gefunden, ihre erschütternden Erfahrungen mit dem Netzwerk zu teilen. Eine von ihnen erzählt: „Ich habe tagelang geweint und angefangen, mich zu ritzen. Mein damaliger Freund – meine erste Beziehung – hat mich immer mehr unter Druck gesetzt“.

Diese Frauen sind nur einige von vielen Opfern, die in die Falle des Ringes gelockt wurden.

Das Geschäft mit der Ausbeutung

Es gibt Beweise dafür, dass die Mitglieder des Netzwerks Millionen verdienen, indem sie die Kontrolle über die Konten der Frauen behalten. Die Frauen selbst erhalten oft nur einen Bruchteil der Einnahmen. „Bei mir war es immer 50:50, aber ich habe auch schon Männer gesehen, die 80 Prozent genommen haben“, berichtet ein Insider.

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Die Köpfe hinter dem Netzwerk

Die Gründer von „ChampLife“, die Brüder Nino und Elias Haralambidis, verdienen nicht nur an der Ausbeutung, sondern verkaufen ihren Mitgliedern auch Coachings in Form von Videokursen. Auf ihren sozialen Kanälen prahlen sie mit ihrem Reichtum und nennen den wegen Menschenhandels und Vergewaltigung angeklagten Influencer Andrew Tate als Vorbild.

Reaktionen und Verantwortung

Weder die Netzwerks-Gründer noch Andrew Tate äußern sich zu den Vorwürfen. Die Plattform OnlyFans gibt an, „ChampLife“ nicht zu kennen, betont aber strenge Identitätsprüfungen und die Trennung der Umsätze auf den Konten der Creators.

Enthüllung, Aufklärung und Appell

Ausgangspunkt der gemeinsamen Recherche von Y-Kollektiv und STRG_F waren Briefe von Frauen, die schlechte Erfahrungen gemacht hatten. Sie haben mit betroffenen Frauen gesprochen, Insider befragt und unzählige Chatnachrichten ausgewertet.

Es ist an der Zeit, die dunkle Seite von OnlyFans und Netzwerken wie „ChampLife“ aufzudecken und die Opfer zu schützen.

Fazit: Aufklärung und Solidarität

Diese Geschichte zeigt, wie skrupellose Menschen das Internet nutzen, um andere auszubeuten. Es liegt in unserer Verantwortung, solche Machenschaften aufzudecken und den Opfern zu helfen.

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Quelle:

Presseportal

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