Phishing-Warnung: Gefälschte SMS und E-Mails im Namen der Raiffeisen!

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Autor: Kathrin Helmreich

Ein plumper Phishing-Versuch im Namen der Raiffeisenbanken
Ein plumper Phishing-Versuch im Namen der Raiffeisenbanken

Auch wenn du denkst, dir kann so etwas nie passieren. Unverhofft kommt oft und Phishing-Fallen schnappen auch bei klugen Menschen zu, wenn die Versuche wirklich gut gemacht wurden!

„Mir kann das nicht passieren.“ Und dann passiert es eben doch. So hat es sich zumindest bei dem Vater eines Freundes zugetragen, der eigentlich ein sehr reflektiert denkender Mensch ist und nicht leichtfertig handelt. Trotzdem: Nachdem er sich nach Erhalt einer E-Mail vermeintlich bei seiner Hausbank angemeldet hat, beschlich ihn ein seltsames Gefühl und er sollte Recht behalten. Er tappte in eine Phishing-Falle!

Tatsächlich kommt es manchmal vor, dass ein Phishing-Versuch so gut gemacht ist, dass selbst wir mehrmals hinschauen müssen, um den Betrug zu entlarven. Im Falle einer SMS, die angeblich von der Raiffeisenbank stammen soll, trifft das aber zum Glück nicht zu.

In schlechtem deutsch versuchen hier Betrüger im Namen der Raiffeisenbank persönliche Daten abzufischen:

Hierbei handelt es sich um Phishing
Hierbei handelt es sich um Phishing

Mein ELBA – Raiffeisen . Aktualisieren PushTAN 9.3 Notwendig!
Klicken Sie hier und bestätigen Sie Ih re Identiätt : …

Derartige Versuche muten zwar stümperhaft an, doch vor allem ältere Generationen fühlen sich beim Erhalt solcher SMS oder E-Mails oft überfordert. Deshalb sind auch Phishing-SMS wie diese hier ernst zu nehmen. Wie es auf die Raiffeisenbank selbst tut.

Was passiert, wenn ich auf den Link tippe bzw. klicke?

Du gelangst auf eine nachgebaute Seite der Raiffeisenbanken. Es handelt sich also gar nicht um die echte Seite deiner Bank, sondern um einen Köder, der von Betrügern erstellt wurde! Deshalb lohnt sich ein Blick auf die URL in der Adressleiste. Denn oft ist hier schon ersichtlich, dass es sich nicht um die offizielle Webseite der Bank handeln kann.

Wenn du nun hier deine Daten eingibst, spielst du sie direkt in die Hände der Betrüger. Diese können sich nun dem Bankkonto bedienen und die Daten womöglich auch im Darknet weiterverkaufen. Gehe deshalb immer sicher, ob die Email tatsächlich vom erwähnten Unternehmen stammt.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Bank separat kontaktieren und nachfragen und niemals auf einen enthaltenen Link in einer Mitteilung klicken! Besser ist es, wenn du die echte Seite manuell über den Browser aufrufst. Solltest du bereits Opfer des Betrugs geworden sein, sofort deine Bank kontaktieren!

Tipp: Du kannst prüfen, ob du auf der echten Seite gelandet bist, indem du zunächst einen Buchstabensalat im Login eingibst. Wird dieser dennoch angenommen oder landest du auf einer toten Seite, kannst du davon ausgehen, dass es sich höchstwahrscheinlich um Betrug handelt.

Auch der Vater meines Freundes hat sein Bankkonto sofort sperren lassen, nachdem ihm klar wurde, dass seine Hausbank ihn niemals dazu auffordern würde, seine persönlichen Daten irgendwo einzutippen. Sei also auf der Hut!

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Passend zum Thema: Daten-Phishing Kriminelle wandeln Betrugsmasche ab!

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