Polizei gibt Hinweise auf Spendensammler im Bereich Ostermarsch

Autor: Tom Wannenmacher

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Achtung!!!! In Norden bewegen sich 3-4 Männer die angeblich Einbrecher sind.einer klingelt bei Häusern mit einem eingeschweißten Zettel das er taub stumm sei und Geld sammelt für eine Operation die anderen stehen schmiere und kundschaften die Lage aus er verkauft oder bietet unter anderem Socken,spiele usw. an Also Vorsicht ich würde sofort die Polizei verständigen !!!!!!!!“

 

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-Symbolfoto-

Wir von ZDDK, haben bei der Polizei nachgefragt und folgende Information erhalten:

Norden – Hinweise auf Spendensammler

Gestern Nachmittag ging bei der Norder Polizei ein Hinweis auf einen auffälligen Spendensammler im Bereich Ostermarsch ein.

Die Bürger waren besorgt und informierten die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung traf den jungen Mann, dessen Beschreibung vorlag, im Bereich Nordseestraße an.

Die Beamten kontrollierten den Unbekannten. Der 18-Jährige aus Osteuropa hatte einen Zettel dabei, auf diesem stand, dass er taubstumm sei.

Außerdem stand dort geschrieben, dass er um den Kauf eines angefertigten Holzartikels in Höhe von 12 Euro bat. Diesen Zettel mit dem vorgefertigten Text, reichte er den Anwohnern, bei denen er klingelte.
In seiner Tasche waren mehrere Holzbilder. Eine erforderliche Reisegewerbekarte konnte der 18-Jährige nicht vorweisen.

Die Polizei erinnert aufgrund dieses Falles allgemein an den Umgang mit sogenannten Haustürgeschäften:

  • Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an.
  • Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
  • Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel.
  • Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an.
  • Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
  • Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.
  • Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck und lassen Sie sich weder beeindrucken noch verwirren.
  • Lesen Sie Vertragsbedingungen gründlich durch und lassen Sie sie sich bei Bedarf erklären.
  • Leisten Sie keine Unterschriften für angebliche Geschenke oderBesuchsbestätigungen.
  • Achten Sie bei der Unterschrift immer auch auf die Datumsangabe.
  • Denken Sie daran, dass ein fehlendes oder falsches Datum die Durchsetzung Ihres Widerspruches erschwert.
  • Verlangen Sie immer eine Kopie des Vertrags mit deutlich lesbarer Adresse und ebenso gut erkennbarem Namen des Vertragspartners.
  • Nehmen Sie für Nachbarn nichts ohne deren ausdrückliche Ankündigung entgegen, zum Beispiel Nachnahmesendungen oder Lieferungen gegen Zahlung.
  • Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.
  • Prüfen und vergleichen Sie Angebote genau. Lassen Sie sich gerade durch bedrängende Hinweise (Beispiel: „Dieses Angebot gilt nur noch heute!“) auf keinen Fall unter Druck setzen.
  • Wechseln Sie niemals Geld an der Haustür. Sie könnten – beispielsweise durch Falschgeld – betrogen werden.

Denken Sie daran:

Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie „Geldwechsler“ oder „Falschgeld-Prüfer“ ins Haus.

Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei.

Wenden Sie sich an die (Kriminal-) Polizeiliche Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Dort erhalten Sie wertvolle Tipps und hilfreiche Broschüren.

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