Seit Monaten gibt es immer wieder diverse Behauptungen auf Facebook was die Flüchtlingsproblematik im Moment betrifft. Vieles über das wir berichten können wir durch eigenen Recherche klar stellen. Es gibt aber auch Dinge, wo wir selbst Kontakt mit der Polizei aufnehmen müssen.

Und immer wieder hören wir von Ihnen, dass dies oder das nicht stimme, auch wenn es von Facebook-Nutzern behauptet wurde. Nun dürfte der Polizei aus Vorpommern-Greifswald mal der Kragen geplatzt sein. Denn diese veröffentlichen diesen Facebook-Statusbeitrag:

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Hier steht:

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat inzwischen ca. 2000 Flüchtlinge aufgenommen. Das sind immer noch weniger als 1% der übrigen Bevölkerung.

Nein, es hat seitdem nicht mehr Ladendiebstähle gegeben.
Nein, es hat seitdem nicht mehr Wohnungseinbrüche gegeben.
Nein, es hat seitdem nicht mehr Fahrraddiebstähle gegeben.
Nein, es hat seitdem nicht mehr Messerstechereien oder Vergewaltigungen gegeben.

Punktuell beantwortet die Polizei all jene Fragen, die wir auch immer wieder bekommen. Und viele Ihre Leser stimmen dem Statusbeitrag zu.Wie z.B.

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Also in der Region wo ich derzeit wohne, ist es was bezüglich der Gewaltaten von Seiten der Flüchtlinge angeht ganz ruhig. Wir leben alle gemeinsam ganz gut zusammen und helfen wo man nur kann.
Das was sich geändert hat, sind Anschläge auf Notunterkünfte und Moscheen


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Es gibt aber auch andere Kommentare. Ja einer ist sogar dabei, der die Polizeibeamten der Beihilfe am “Volkstod” beschuldigt.

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Blődsinn und das wisst ihr. Es werden keine anzeigen gemacht. Denn euer neues volk hat nen darfschein. (Was ladendiebstäle betrifft) wie eure zensur aussieht das wissen wir ebenfalls. Zudem kommt noch, dass ihr als polizei genau das macht, was man den leuten im 3. Reich vorhielt. Bedingungsloser gehorsam. Ihr seht alles, ihr wisst es besser und spielt diese volkstodesspiel mit.

Polizei legt nach!

Aber auch gegensolche User hat die Polizei noch einen Statusbeitrag einen Tag später nachgelegt.

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Unser gestriger Post zu den hier in unserem Landkreis (und wohl auch in anderen Regionen) herrschenden Gerüchten über Zusammenhänge zwischen der Flüchtlingssituation und dadurch gesteigerter Kriminalitätsrate hat zu einer von uns nie erwarteten Resonanz geführt. Natürlich wird an uns jetzt auch die Frage gerichtet, wie es in den benannten Deliktsfeldern denn tatsächlich mit der Entwicklung aussähe. Nachfolgend dazu die Vergleichszahlen 1.-3.Quartal 2014 zu 1.-3.Quartal 2015 (erstattete Strafanzeigen bei den Polizeidienststellen im Landkreis Vorpommern-Greifswald):

Ladendiebstahl 730 Fälle 2014, 715 Fälle 2015
Fahrraddiebstahl 1425 Fälle 2014, 1270 Fälle 2015
Wohnungseinbruchsdiebstahl 275 Fälle 2014, 180 Fälle 2015

Vielen Usern gefällt diese Offenheit und Transparent der Polizei.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)