Beim Staatsschutz sind Hinweise auf einen geplanten islamistischen Anschlag auf Kirchen in Wien eingegangen. Dies ist der Grund für einen aktuellen Polizei-Großeinsatz in der Bundeshauptstadt Wien.

Die Polizei Wien twitterte Folgendes: Aktuell werden Sie im Stadtgebiet vermehrt Polizeikräfte, teilweise mit Sonderausrüstung wahrnehmen. Grund ist eine nicht näher konkretisierte Anschlagsgefahr gegenüber Kirchen. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

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Laut Polizei handle es sich dabei um vorsorgliche Maßnahmen, die in solchen Situationen üblich seien. Konkrete Anschlagsdrohungen dürfte es offenbar nur gegen Wiener Kirchen gegeben haben.

Die Polizei Wien schreibt:

Die Direktion Staatsschutz & Nachrichtendienst erlangte Hinweise, dass ein islamistisch motivierter Anschlag in Wien geplant ist. Aufgrund einer Gefährdungseinschätzung der DSN sowie mehrerer LVT wurde als Vorsichtsmaßnahme eine verstärkte Überwachung und Bewachung neuralgischer Orte bzw. Objekte in Wien angeordnet. Hierzu sind im öffentlichen Raum uniformierte Kräfte der Polizei sichtbar, die sich aus Bezirkskräften, der WEGA sowie dem EKO Cobra zusammensetzen.

Die Dauer dieses verstärkten Objektschutzes kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Sollte für die Bevölkerung eine konkrete Gefahr an einem konkreten Ort bestehen, warnt die LPD Wien sofort über alle verfügbaren Kanäle

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Zudem ersucht die Polizei Wien, dass man bitte KEINE GERÜCHTE streuen bzw. dass man keine Fotos und Videos im Netz veröffentlichen soll von möglichen polizeilichen Einschreitungen!

Wie immer in solchen Situationen gilt: Bitte kein Streuen von Gerüchten oder Teilen von Fotos und Videos von polizeilichem Einschreiten! Dies kann potentiellen Tätern helfen und gefährdet unsere Einsatzkräfte.

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Aufgrund einiger Missverständnisse, ob es sich nur um christliche Kirchen handle, hat die Polizei dies richtig gestellt. Die Maßnahmen betreffen Gebetshäuser verschiedener Konfessionen:

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Laut dem Kurier, konnte man inoffiziell herausfinden, dass es offenbar konkrete Anschlagsdrohungen aus dem IS-Umfeld gegeben haben könnte. Am 11. März 2011 begann in Syrien der Aufstand gegen den Machthaber Bashar al-Assad. Der Tag wird seither als eine Art Jubiläum „gefeiert“. Dass damit auch Anschläge einhergehen könnten, gilt nicht als unwahrscheinlich.

Der Standard wiederum berichtet:

Der Dompfarrer des Wiener Stephansdoms, Toni Faber, spricht gegenüber dem STANDARD von einer „geringfügigen Gefahrenlage“. Näheres dürfe er dazu nicht sagen, er sei im Moment aber „sehr froh“ über den Polizeischutz bei mehreren kirchlichen Einrichtungen, insbesondere dem Stephansdom.

UPDATE 16.3.2023

Nach einer neuerlichen Gefährdungseinschätzung der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst werden unsere Sicherungsmaßnahmen im Bereich des Wiener Stadtgebietes nun stark reduziert. Die Warnung vor Anschlägen gegen religiöse Einrichtung in Wien wurde aufgehoben. Der Staatsschutz gibt Entwarnung. Die Polizei schränkt ihre Sicherheitsmaßnahmen entsprechend ein

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