Corona bringt Snapchat elf Mio. neue Nutzer! Augmented-Reality-Filter machen App attraktiv – Werbeeinnahmen um 50 Prozent gestiegen.

Social-Media-Anbieter Snapchat hat in der Corona-Pandemie etwa elf Mio. neue User gewonnen. 249 Mio. Menschen nutzen die Anwendung damit täglich. Das wirkt sich auf positiv auf die Werbeeinnahmen der Plattform aus. Im dritten Quartal 2020 hat Snapchat mit Anzeigen 679 Mio. Dollar (etwa 572 Mio. Euro) gemacht, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von 50 Prozent bedeutet.

„Gute Nutzererfahrung“

„Snapchat bietet vor allem eine sehr gute Nutzererfahrung. Die App macht Spaß, ist leicht zu verwenden und nimmt wenig Zeit in Anspruch. Facebook ist dagegen zeitaufwendiger, User brauchen länger, um Inhalte wie Videos zu genießen. In der Pandemie ziehen sich Menschen auch stark in die virtuelle Realität zurück. Hier hat Snapchat mit seinen Augmented-Reality-Filtern viel zu bieten. Marken haben dadurch auch viele neue Möglichkeiten für Werbung, die bei Usern gut ankommt“, erklärt Social-Media-Experte Tim Weisheit gegenüber pressetext.

Laut App-Entwickler Snap Inc. ist unter anderem eine Vielzahl von neuen Usern auf Android-Smartphones für den Erfolg verantwortlich. Im vergangenen Jahr hat der Konzern seine Anwendung auf dem Betriebssystem neu designt, um sie schneller und leichter nutzbar zu machen. Ein weiterer wichtiger Faktor für Snapchat sind eine Vielzahl von neuen Filtern, beispielsweise der „Dog Scanner„, der Hunderassen erkennt.

Profit durch Facebook-Boykott

Nicht nur im Lockdown konnte Snapchat User gewinnen. Nachdem die Ausgangsbeschränkungen in vielen europäischen Ländern gelockert wurden, hat die App dort etwa eine Mio. weitere Nutzer erhalten. Ein möglicher Vorteil für die Werbeeinnahmen war laut Jeremi Gorman, Chief Business Officer bei Snap Inc., der Anzeigen-Boykott gegen Facebook. Mehrere hundert Unternehmen haben im Sommer ihre Reklamen von der Social-Media-Plattform entfernt. Viele hatten ihr Marketing auf Snapchat verstärkt.

Quelle: pte
Artikelbild: Shutterstock / Von Ink Drop


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