Hacker-Sammlung aufgedeckt: 500 Millionen Email-Adressen betroffen

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Autor: Kathrin Helmreich

Das Geschäft mit persönlichen Daten im Internet ist attraktiv und lukrativ. Identitäts-Diebe, organisierte Verbrecher-Ringe, sowie Spammer und Botnet-Betreiber haben großes Interesse an den Daten, um aus ihnen noch mehr Kapital zu schlagen.

Das Bundeskriminalamt hat in einer Underground-Economy-Plattform im Internet eine Sammlung von ca. 500.000.000 ausgespähten Zugangsdaten gefunden.

Die Daten bestehen aus Email-Adressen mit dazugehörigen Passwörtern.

Vermutlich stammen die Daten von verschiedenen Hacking-Angriffen und wurden über einen längeren Zeitraum zusammengetragen. Die aktuellsten ausgespähten Zugangsdaten sind wahrscheinlich aus Dezember 2016.

Alle betroffenen E-Mail-Adressen und Passwörter sind durch das Hasso-Plattner-Institut in den „Identity Leak Checker“ integriert worden.

Mit Hilfe dieses Tools können Sie überprüfen, ob auch Ihre Daten betroffen sind:

Identity Leak Checker

Das BKA rät:

  • Überprüfen Sie, ob Ihre Daten betroffen sind und ändern Sie gegebenenfalls Ihre Passwörter.
  • Überlegen Sie auch, wo Sie diese Zugangsdaten noch nutzen und ändern Sie auch hier Ihre Passwörter.
  • Generell gilt: Wenn möglich sollte man für unterschiedliche Dienste und Portale im Internet immer auch unterschiedliche Passwörter verwenden.

Allgemeine Tipps zur Passwortgestaltung und noch mehr rund um das Thema „Sicherheit im Internet“ finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik:

Sichere Passwörter

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Hacker sind bei ihrer Arbeit äußerst kreativ.

Für den Nutzer gilt: Gut informiert zu sein ist die halbe Miete!

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