OneDrive wird von vielen Windows-Nutzern zum Speichern und Bereitstellen wichtiger Daten gebraucht, doch für ältere Systeme ist jetzt Schluss.

Auch wenn viele Nutzer Windows 10 nutzen und Windows 11 auch auf so manchem Rechner bereits läuft, gibt es auch noch einige Anwender, die sich nicht von Windows 7 oder 8 trennen mögen. Diese werden jedoch bald auf eine praktische Eigenschaft verzichten müssen: Dem integrierten OneDrive.

Ab 2022 ist Schluss

Wie Microsoft in einem knappen Blogbeitrag (siehe HIER) mitteilt, wird der Cloudspeicher ab dem 1. Januar 2022 keine Updates mehr für die OneDrive-Desktop-Anwendung auf Windows 7-, 8- und 8.1-Geräten mehr bekommen.

Ab dem 1. März 2022 werden die Dateien auch nicht mehr mit der Cloud synchronisiert, OneDrive ist ab dann als Desktop-Anwendung auf älteren Windows-Systemen wertlos.

Wie ihr OneDrive dennoch nutzen könnt

Es ist zwar dann ein wenig umständlicher, doch ganz verloren geht der Cloudspeicher nicht:
Natürlich können auch die Nutzer älterer Windows-Systeme die Browser-Version OneDrive Live (siehe HIER) nutzen.

Über die Webanwendung können also weiterhin Daten gespeichert und aufgerufen werden, allerdings findet natürlich keine automatische Synchronisation verschiedener Geräte mehr statt.

Gerade in Unternehmen wird aber diese Synchronisierung der Dateien häufig genutzt, weswegen Microsoft den Support für die OneDrive-Desktopanwendung für Unternehmen an den Windows-Supportlebenszyklus anpasst.
Dieser erweiterte Support gilt für Windows 7 und Windows 8.1 bis zum 10. Januar 2023, aber nicht für Windows 8, welches bereits seit dem 12. Januar 2016 nicht mehr supported wird.


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