Wie würden Sie reagieren, wenn Sie einen Anruf von einem (falschen) Polizeibeamten bekämen, dass Ihre Tochter wegen eines tödlichen Unfalls verhaftet worden sei?

Eine falsche Polizistin hat am Mittwochnachmittag (19. Mai) in einem Telefonat von einer Seniorin (79) aus Köln-Holweide mehrere zehntausend Euro als Kautionszahlung für die Tochter der 79-Jährigen gefordert. Diese hätte angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und wäre festgenommen worden.

Die falsche Polizistin

Die Kölnerin folgte den Anweisungen der Betrügerin und übergab das geforderte Bargeld in einem gelben Postbeutel gegen 15 Uhr am vereinbarten Treffpunkt auf der Bergisch Gladbacher Straße vor der dortigen Postfiliale an eine auffallend schlanke Unbekannte mit braunen schulterlangen Haaren.

Die Unbekannte soll etwa 13 bis 15 Jahre alt, zwischen 1,60 bis 1,70 Meter groß gewesen sein und ein schmales Gesicht sowie eine sehr schlanke Taille gehabt haben. Zur Tatzeit trug sie ein braunes Oberteil, eine braune Strickjacke und eine beigefarbene enge Hose. Als die „echte“ Tochter der Rentnerin am späten Nachmittag anrief, flog der Betrug auf.

Die Polizei fragt

Wer hat am 19. Mai zwischen 14.30 und 15.30 Uhr auf der Bergisch Gladbacher Straße in Höhe der Postfiliale (Hausnummer 682) verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit der Geldübergabe im Zusammenhang stehen könnten? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 25 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Die Polizei warnt

Die Polizei warnt ausdrücklich vor Betrügern, die es mittels schockierender Geschichte auf die Ersparnisse von Bürgerinnen und Bürgern in Köln und Leverkusen abgesehen haben. Zuletzt registrierten die Ermittler des Kriminalkommissariats 25 eine steigende Anzahl an Schockanrufen.

Seien sie misstrauisch am Telefon gerade dann, wenn es um Geld und, wie in diesem Fall, um Ihre Angehörigen geht. Legen Sie auf und rufen Sie sicherheitshalber die „110“ an und fragen Sie bei der echten Polizei nach. Die Beamtinnen und Beamten helfen weiter.

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Quelle: PP/Polizeipräsidium Köln
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