Die schwedische Insel Gotland liegt rund 2.500 km von der Ukraine entfernt – aber nach verstärkten russischen Marine-Aktivitäten in der Ostsee lässt Schweden Panzerfahrzeuge und Soldaten auf den Straßen der Insel Gotland patrouillieren.
Die angespannte sicherheitspolitische Lage hat die schwedische Verteidigung dazu veranlasst, an mehreren Orten im Land zu reagieren. In der Nacht zum Samstag trafen Soldaten und Militärfahrzeuge auf Gotland ein.
Die Gefahr eines Angriffs auf Schweden könne nicht ausgeschlossen werden, sagt Verteidigungsminister Peter Hultqvist. Der Geheimdienst ermittelt auch wegen Drohnen, die vergangene Woche über schwedische Atomkraftwerken gesichtet sein sollen.
Gegen Schweden komme es regelmäßig zu Cyberangriffen, sagt der Verteidigungsminister ebenso und betonte jedoch, dass dies nicht im gleichen Ausmaß wie in der Ukraine sei.
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