Ja, man darf weiterhin Sex haben. Aber natürlich ist auch einiges zu beachten.
Manche Anfragen lassen uns rätseln. Beispielsweise die Frage nach der Aussage auf einem Sharepic der ARD: Man solle Sex mit jemandem außerhalb des eigenen Haushalts vermeiden – und wir bekamen Anfragen, ob dies stimmen würde.

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Kein Fake
Es handelt sich dabei um ein echtes Sharepic der ARD, welches sich beispielsweise direkt auf Twitter findet und dort bereits am 25. März veröffentlicht wurde:
Dort ist auch als Quelle für die Tipps ein Link zur New Yorker Gesundheitsbehörde (siehe HIER) angegeben.
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Die Übertragbarkeit
Wie bekannt sein sollte, verbreitet sich das Coronavirus durch Partikel im Speichel, Schleim oder Atem von Menschen mit COVID-19, auch von Menschen, die keine Symptome haben.
Beim Sex geht man folglich alleine durch die zwangsläufige Nähe zu einem Menschen das Risiko ein, zu erkranken, wenn Partnerin oder Partner (unwissentlich) sich mit dem Coronavirus infiziert haben.
Allerdings müssen wir auch noch eine Menge lernen, ob das Coronavirus auch sexuell übertragbar ist. Die Möglichkeit kann bestehen, da das Virus bei manchen Menschen auch im Sperma und Exkrementen nachgewiesen wurde, ist aber bisher nicht eindeutig bewiesen.
Deswegen gibt es also ein bisher noch unbekanntes Risiko, sich beim Sex mit SARS-CoV-2 zu infizieren, selbst wenn alle Beteiligten Gasmasken tragen würden (was ja für manche auch ein Fetisch ist).
Also gar keinen Sex? Doch!
Die Formulierung, man solle Sex außerhalb des eigenen Haushaltes vermeiden, ist aufgrund des Charakters eines Sharepics stark verkürzt, trifft aber auch im gewissen Sinne auf die Zeiten vor oder nach der Pandemie zu: Wenn ihr einen festen Partner habt, der bei euch wohnt, dann geht nicht fremd!
Und für Single-Haushalte gilt: Natürlich bleibt da nur ein Partner außerhalb des eigenen Haushaltes (die eigenen Hände nicht mitgerechnet), aber dabei sollte man einiges beachten – nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen sexuell übertragbaren Krankheiten:
- Ist es der einzige Partner, wird im schlimmsten Fall nur eine Person infiziert
- Hat der Partner noch andere sexuelle Kontakte, ist die Infektionsgefahr erhöht
- Hat man mehrere Partner außerhalb des eigenen Haushaltes, erhöht sich die Infektionsgefahr natürlich ebenfalls
- Gruppensex? Natürlich ist da auch die Infektionsgefahr erhöht
Neben den „üblichen“ Sexpraktiken gibt es jedoch auch immer noch Varianten wie Sexting, Camsex oder virtuelle 3D-Welten, durch die man ohne Ansteckungsgefahr seinem Drang nachkommen kann – oftmals auch mit spezieller Hardware wie per App gesteuerten Dildos und Mastubatoren.
Weitere Quellen: Deutsche Aidshilfe, University of Maryland, Avert
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

