Snap-CEO Evan Spiegel: Eltern soll künftig ein Einblick in die Kontakte ermöglicht werden

Minderjährige User des Instant-Messaging-Dienstes Snapchat sollen künftig besser geschützt werden, wie Evan Spiegel, CEO des Betreibers Snap Inc., angekündigt hat. Das neue Tool soll Eltern einen besseren Einblick in die Nutzung des Dienstes durch ihre Kinder und Datenschutzkontrollen bieten. Eltern sollen sich so informieren können, mit wem ihre Kinder interagieren.

Hilfe für Kinder und Eltern auf Snapchat

„Ich glaube, das hilft zumindest, ein Gespräch zwischen jungen Menschen und ihren Eltern darüber zu beginnen, was sie in unserem Dienst erleben“, sagt Spiegel. Diese Art von Gesprächen könne eine Lernerfahrung für Eltern und Jugendliche gleichermaßen sein. Eltern hätten so die Möglichkeit, ihre Teens durch einige der Schwierigkeiten zu führen, die mit der Verwendung sozialer Medien einhergehen – etwa, was zu tun ist, wenn ein Fremder sie kontaktiert.

Snap hatte sein Tool bereits im Juni angekündigt, als Eltern, die ihren Sohn durch eine Überdosis Drogen verloren hatten, sich dafür einsetzten, dass sich das Unternehmen mit Software von Drittanbietern für den Schutz von Minderjährigen einsetzt. Damals hieß es, es sei gefährlich, Daten mit Dritten zu teilen. Stattdessen wolle das Unternehmen eine eigene Kindersicherung entwickeln. Vor Kurzem hat das Unternehmen bereits Tools gegen illegale Drogenverkäufe auf Snapchat veröffentlicht.

Verbesserte Online-Sicherheit

„Unser übergeordnetes Ziel ist es, junge Menschen zu erziehen und zu befähigen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um ihre Online-Sicherheit zu verbessern und Eltern dabei zu helfen, Partner ihrer Kinder bei der Navigation in der digitalen Welt zu sein“, so ein Snap-Sprecher. „Wenn wir neue Produkte oder Funktionen entwickeln, versuchen wir dies auf eine Weise zu tun, die natürliche menschliche Verhaltensweisen und Beziehungen widerspiegelt. Was wir jetzt entwickeln, soll Eltern bessere Einblicke geben, um ihre Kinder zu schützen – auf eine Weise, die ihre Privatsphäre oder Datensicherheit nicht beeinträchtigt, rechtskonform ist und Familien innerhalb von Snapchat kostenlos angeboten wird.“

Lesen Sie auch >   Medienmündig: Wie Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder steuern können

Quelle: pte

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)