Die Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands wird leider auch von Fake-News begleitet. Eine dieser Falschnachrichten betrifft die Steinbachtalsperre.

Bereits am 16.7.21 haben wir berichtet, dass die Steinbachtalsperre im Kreis Euskirchen stark vom Hochwasser betroffen ist. Damals gab es bereits das Gerücht, dass die Talsperre gebrochen sei. Anwohner der Region befragten auf Twitter die Polizei, wegen eines möglichen Talsperre-Durchbruchs. Dort wird berichtet, dass in Ahrweiler deswegen die Panik ausgebrochen sei (vergleiche).

Nun meldet sich die Stadt Erftstadt, am 18.7. auf Facebook zu Wort und berichtet, dass weitere Falschmeldungen zu diesem Thema im Umlauf sind!

„Fake News! Bruch Steinbachtalsperre. Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Steinbachtalsperre gebrochen wäre. Dies ist eine Falschmeldung! Die Steinbachtalsperre ist intakt.“ (Quelle)

Woher stammten diese Gerüchte eigentlich?

Am 17.7. haben wir in einem anderen Fall berichtet, dass Menschen mit Megafonen durch die Straßen fahren und diese Gerüchte verbreiten. Anwohner selbst flüchten den Angaben nach teilweise panisch aus ihren Häusern.

Auch ein Team-Mitglied von Mimikama ist betroffen! 

Beate aus dem Mimikama-Team hat mitgeteilt, dass sie selbst solch eine Megafon-Durchsage wahrgenommen hätte, diese aber im ersten Moment inhaltlich nicht verstanden habe. Kurz danach meldete sich Ihr Sohn, der deswegen in Panik geriet. Dieser vernahm die Botschaft, dass man sofort das Haus zu verlassen hätte. Beate und Familie packten das Notwendigste ein und informierten auch Ihre Nachbarn. Danach kam jedoch zum Glück sehr schnell die Nachricht, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Es gibt noch keine offiziellen Angaben zu dem Anlass dieser Fake-Durchsagen.

Eine mögliche Erklärung der Megafon-Durchsagen wären Betrüger, die sogar mit Blaulicht unterwegs waren. Ziel dieses Betruges könnte es in diesem Falle sein, die Menschen aus ihren Häusern zu locken, um diese am Ende zu plündern!

Es gibt noch einen negativen Bei-Effekt: Diese Situation ist so perfide, denn beim nächsten Mal glauben Betroffene einer echten Warnung nicht und bleiben am Ende Zuhause. Eine offizielle Meldung von der Polizei gibt es zu diesem Thema noch nicht.

Auch die Feuerwehr Euskrichen hat am 19.7. auf Facebook darüber informiert, dass es sich um eine Falschmeldung handelt, was einen Dammbruch betrifft und veröffentlichte als Beweis ein Foto aus der Nacht. Damit soll gezeigt werden, dass der Damm an der Steinbachtalsperre intakt ist

Artikelbild: Facebook / Feuerwehr Euskirchen


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