Wem im Falle der Coronapandemie Glauben schenken? Irgendwelchen Telegram-Kanälen? Nein, glaube lieber anderen Menschen.

Hildmann schreibt auf Telegram von „Juden“, die die „deutsche Rasse“ vernichten wollen. Schiffmann schiebt Kinder als Vorwand voran, um gegen „Maskenzwang“ friedlich zu demonstrieren, während auf der anderen Seite radikalisierte Maskenverweigerer (sogar tödliche) Gewalt anwenden. Füllmich postet auf seinem Kanal irgendwelche wichtig wirkende Sitzungen, in denen Punkte wie „Neue Daten: Impfungen gefährlicher als Covid-19“ thematisiert werden.

Die Zahlen der Neuinfektionen dagegen steigen derzeit wieder auf Rekordhöhen (19.10. Österreich als Beispiel). Die Impfbereitschaft sinkt, die Lage in den Kliniken dürfte sich wieder verschärfen.

Wem glaubst DU? Telegram oder qualifiziertem Personal?

Ich stelle dir nun diesen Telegram-Aussagen einfach mal ein paar qualifizierte Menschen entgegen. Menschen, die täglich mit dem Corona-Geschehen konfrontiert sind. Die Erkrankten helfen. Diese Menschen haben mit den Resultaten zu kämpfen, die aus der DESINFORMATION verschiedener Telegram-Kanäle und sogenannter 2alternativer“ Berichterstattung entstehen.

Diese Menschen müssen den Schaden beseitigen, den Manipulation, bewusste Falschinterpretation und Desinformation erschaffen haben. Und daher liegt es an dir, wohin die Reise geht:

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In dem Beitrag erfahren wir: In 17 Spitälern in Oberösterreich wirbt das Personal für die Corona-Impfung. Prof. Dr. Peter Siostrzonek sagt dazu:

Die Ärzte, aber vor allem das Pflegepersonal ist in den letzten eineinhalb Jahren einer sehr, sehr großen Belastung ausgesetzt gewesen. Und jede chronische Belastung führt einmal zum Burnout. Das Personal hat letzten Winter hart gekämpft. Und ein weiterer Winter, fürchte ich, wird nicht zu überstehen sein.

Gibt es eigentlich irgendeinen Grund, diesen Menschen, die da zu Wort kommen und bekunden, dass sie ans Limit gehen, nur um gegen die Krankheit zu kämpfen, nicht zu vertrauen?

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Faktencheck zu: „Ich gehe mit meinen Kindern zum St.-Martins-Umzug“. Es ist ein Phänomen, das bereits seit vielen Jahren auf Facebook im Herbst auftaucht. Es ist ein Kettenbrief, der mit dem Traditionsverlust-Narrativ spielt und eine Phantomdiskussion befeuert. Mehr dazu HIER.

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)