Die Video-Sharing-Plattform TikTok hat in letzter Zeit zwar einen deutlichen Aufschwung erlebt, in einem Bereich will das Portal aber nicht so recht durchstarten: im E-Commerce. Erste Projekte in Großbritannien, die bereits seit vergangenem Jahr laufen, sind bislang wenig erfolgreich und konnten kaum Verkäufe generieren, wie die „Financial Times“ berichtet. Pläne für ein Ausrollen des Live-Shopping-Angebots in anderen EU-Ländern und den USA sollen nun sogar völlig begraben werden.
Content-Erzeuger abgesprungen
„TikTok hat im Dezember letzten Jahres mit einem großen Event namens ‚On Trend‘ damit begonnen, Live-Shopping in Großbritannien zu testen“, heißt es im Bericht. Entsprechende Livestreams hätten allerdings bislang kein allzu großes Publikum anlocken und nur sehr wenige Verkäufe generieren können. Dies hätte zur Folge gehabt, dass einige Content-Erzeuger, die bei frühen Testprojekten dabei waren, mittlerweile abgesprungen seien. „Da diese frühen Projekte nicht erfolgreich waren, hält man sich bei weiteren Plänen eher zurück“, so die Einschätzung.
Dazu gehört auch, dass eine eigentlich bereits fix geplante Erweiterung des Live-Shopping-Services auf Länder wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien nicht umgesetzt wird. Auch ein Start am besonders wichtigen US-amerikanischen Markt, der im späteren Jahresverlauf erfolgen sollte, wird bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Laut Financial Times will sich das Social-Media-Portal gegenwärtig nur darauf konzentrieren, sein Shopping-Angebot „im Vereinigten Königreich zum Erfolg zu führen“.
In Asien etabliert
Live-Shopping im Internet, das vor allem von Influencern und anderen Content-Produzenten geleitet wird, stellt für TikTok prinzipiell ein sehr vielversprechendes Geschäftsfeld dar. In einigen asiatischen Ländern, wo solche Angebote besser etabliert sind und zum Teil bereits riesige Online-Verkaufs-Events abgehalten werden, zeigt sich, wohin die Reise auch in anderen Teilen der Welt bald gehen könnte. Auch große Player wie Amazon haben dieses Potenzial bereits erkannt und investieren verstärkt in Shopping-Streams.
In Europa hingegen laufen auch andere TikTok-Angebote nicht wie geplant: So stieß auch das im März in Deutschland gelaunchte „TikTok Stories“ bei Nutzern auf wenig Gegenliebe. Außerdem macht TikTok im Vergleich zu Facebook nur wenige Anwender süchtig.
Quelle: pte
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