Türklingelkameras: Ein Einfallstor für Hacker

Schwachstellen bei Billigmodellen alarmieren Verbraucherschützer

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Autor: Hildegard O.

Heutzutage sind intelligente Haustechnologien nicht mehr wegzudenken. Sie versprechen Komfort und Sicherheit, doch nicht alle halten, was sie versprechen. Ein aktueller Bericht der US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports hat erhebliche Sicherheitslücken bei günstigen Türklingelkameras aufgedeckt. Besonders betroffen sind Modelle der Firma Eken, die auch unter der Marke Tuck vertrieben werden. Diese Produkte, die über Online-Plattformen wie AliExpress, Temu und Amazon erhältlich sind, bieten Hackern ein leichtes Spiel, um sich Zugang zu verschaffen und in die Privatsphäre der Nutzer einzudringen.

Die Sicherheitsprobleme reichen von der einfachen Übernahme der Kamera mit physischem Zugriff bis hin zur ungeschützten Übertragung sensibler Daten wie Fotos und WLAN-Namen. Diese Schwachstellen öffnen nicht nur Hackern Tür und Tor, sondern werfen auch Fragen zum Datenschutz und zur Sicherheit im eigenen Zuhause auf. Consumer Reports betont, dass es besonders wichtig ist, auf die Sicherheit von Kameras zu achten, die im privaten Bereich eingesetzt werden. Die leichte Manipulierbarkeit der Geräte durch das Drücken eines Reset-Knopfes und die unverschlüsselte Datenübertragung sind alarmierende Erkenntnisse.

Reaktionen von Händlern und Herstellern der Kameras

Nachdem Consumer Reports die Sicherheitsmängel aufgedeckt und die betroffenen Unternehmen informiert hatte, nahmen einige Händler die betroffenen Modelle aus dem Sortiment. Techcrunch berichtet, dass Temu die Kameras nach einer Anfrage zurückgezogen hat. Produkte der Marke Eken sind jedoch weiterhin bei AliExpress zu finden, wobei unklar ist, ob es sich dabei um die konkret betroffenen Modelle handelt. Eken selbst hat auf die Kontaktaufnahme von Consumer Reports nicht reagiert, was Fragen nach der Verantwortung und dem Umgang mit solchen Problemen aufwirft.

Das Risiko von White-Label-Produkten

Ein weiteres Problem stellt die Praxis von Eken dar, als White-Label-Hersteller für andere Marken aufzutreten. Das bedeutet, dass trotz der Rücknahme bestimmter Produkte aus dem Sortiment betroffene Kameras weiterhin unter verschiedenen Markennamen verkauft werden könnten. Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit für Verbraucher, die Herkunft und Sicherheit der von ihnen gekauften intelligenten Geräte sorgfältig zu prüfen.

Fazit

Die Enthüllungen von Consumer Reports sind eine eindringliche Erinnerung an die Bedeutung von Sicherheit und Datenschutz bei der Auswahl von Smart-Home-Technologien. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich nicht nur von niedrigen Preisen leiten lassen, sondern auch auf Sicherheitsstandards und die Reputation der Hersteller achten. Bei sicherheitsrelevanten Geräten wie Kameras ist es ratsam, auf renommierte Marken zurückzugreifen und sich vor dem Kauf über die Installationsbedingungen und -rechte zu informieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Vorteile intelligenter Technologien nicht auf Kosten der Privatsphäre und Sicherheit gehen.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass es von größter Bedeutung ist, sich laufend über die Sicherheit der eigenen smarten Geräte zu informieren und entsprechende Updates durchzuführen. Für weitere Informationen und Unterstützung empfehlen wir, den Mimikama-Newsletter unter Newsletter zu abonnieren und unsere Online-Vorträge und Workshops unter Online-Vortrag zu besuchen.

Quelle: futurezone.at

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