Hinweise, dass Twitter an einem kostenpflichtigen Abo-Modell für seine Nutzer arbeitet, verdichten sich.

Plant Twitter ein Abo-Modell? – Das Wichtigste zu Beginn:

Ein Stelleninserat sowie die Gründung einer Arbeitsgruppe geben Hinweise darauf, dass Twitter nun an einem Abo-Modell arbeitet. Ob dieses dann tatsächlich für Nutzer angeboten wird, ist unklar.

Arbeitsgruppe „Gryphon“

Spekulationen und Gerüchte, dass Twitter nach einer zusätzlichen Einnahmequelle sucht, verdichten sich nun, wie Bloomberg berichtet.  Hinweisen zufolge habe Twitter dafür die Arbeitsgruppe „Gryphon“ gegründet. Hier wird eng mit dem Payments-Team zusammengearbeitet.

Auch wird eine Stellenausschreibung zitiert, in der vom „Aufbau einer Abonnement-Plattform, die in Zukunft von anderen Teams wiederverwendet werden kann“ gesprochen wird.

Ob daraus tatsächlich ein kostenpflichtiges Abo-Modell entsteht, ist noch unklar.

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Zusätzliche Erlösquelle

Neben dem Werbegeschäft sei Twitter schon länger auf der Suche nach einer zusätzlichen Erlösquelle. Verglichen mit anderen sozialen Netzwerken ist das Werbegeschäft von Twitter weniger erfolgreich.

Auch durch die Corona-Krise wurden Marketingbudgets verringert, was durchaus zu Änderungen von bereits geplanten Werbemaßnahmen in den verschiedenen Unternehmen geführt hat.

Interessant für Nutzer?

Möglicherweise würden Nutzer für Verbesserungen von Twitter auch ein wenig zahlen, beispielsweise für Statistik- sowie Auswertungsfunktionen oder auch eine Überarbeitungsfunktion.

Mit Facebook kann man hier allerdings keine Vergleiche anstellen. Ein Abo-Modell wird seitens Facebook strikt abgelehnt.

Quelle: t3n
Artikelbild: OverHope.STP / Shutterstock

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