Jeder User von Twitter soll künftig mehr Kontrolle darüber haben, wie seine Daten eingesetzt und wann sie weitergegeben werden. Dies ist das Ziel der neuen Datenschutzrichtlinie des Mikroblogging-Dienstes http://twitter.com/en/privacy. Ziel ist auch, diese Richtlinie so einfach und zugänglich wie möglich zu gestalten. Dafür kommen drei Bereiche zum Einsatz: die neue Datenschutzrichtlinie und eine Privatsphären-Seite in verständlicherer Sprache; das Game „Twitter Data Dash“ und sogenannte „Privacy Icons“ für Datenschutzeinstellungen und Bedienelemente.

Kein Juristen-Jargon mehr

Die Datenschutzrichtlinie ist nun nicht mehr im Juristen-Jargon verfasst, beteuert Twitter. Zudem gibt es eine Neuorganisation in den drei Bereichen Datensammlung, Datennutzung und Datenweitergabe. Auch existiert nun eine erweiterte Bezugnahme auf Content auf Twitter, der über Tweets hinausgeht und den zunehmend vorhandenen Rich Media abbildet. Eine klarere Erklärung darüber, wie Twitter die „Twitter Experience“ personalisiert und welche Werbeanzeigen zu sehen sind, wird aufgeführt. Die umgestaltete Site enthält zudem direkte Antworten auf häufig gestellte Fragen, wie zur Sammlung und Nutzung von Daten.

Twitter Data Dash

Twitter Data Dash http://twitterdatadash.com ist das neue Videospiel, das den Datenschutz spielerisch verbessern soll. Es begleitet den User durch kompliziertere Bereiche der Datenschutzrichtlinie, soll eine sichere Navigation im „Twitterverse“ ermöglichen und Tools entdeckbar machen, die dem User die Kontrolle über seine Daten geben. Transparenz ist laut Twitter dabei das oberste Prinzip.

Screenshot: Twitter Data Dash
Screenshot: Twitter Data Dash

Einfache Symbole für Privatsphäre

Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer neu gestalteten Ikonografie für die Privatsphäre. Dabei handelt es sich um visuelle Symbole, die grundlegende Einstellungen in den Bereichen Sicherheit und Privatsphäre beim gesamten Service repräsentieren. Wie das Vergrößerungsglas ein allgemein bekanntes Symbol für die Suchfunktion ist, will Twitter mit standardisierten Symbolen für die Privatsphäre-Einstellungen und -kontrollen allgemein leichtere Wiedererkennbarkeit schaffen.

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Quelle: pte

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