Dubiose Virenwarnungen auf dem Smartphone

Achtung: Irreführende Virenwarnungen auf deinem Smartphone! Schütze dich vor Scareware und informiere dich über Betrug auf Mimikama.org für mehr Sicherheit

Öfter passiert es Nutzern, dass sie beim Surfen auf dem Smartphone seltsame Virenwarnungen bekommen. Doch sind diese Meldungen keine echten Warnungen!

So oder so ähnlich scheinen diese Meldungen, welche sich über die angezeigte Internetseite legen, zu warnen:

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen
Screenshot mimikama.org
Screenshot mimikama.org

„Apple iPhone ist mit Viren infiziert und sofortige Maßnahmen sind erforderlich. Fahren Sie fort und befolgen Sie die Anweisungen, um Ihr Apple iPhone zu repaieren. Schließen Sie dieses Fenster nicht. Beenden auf eigene Gefahr.“

Tippt bei solchen Meldungen niemals auf „OK“ oder „Okay“! Schließt stattdessen die Browser App!

Keine Warnung, sondern Scareware

Diese Pop-Ups, welche technisch gesehen Werbung sind, nennt man auch „Scareware“ vom Englischen to scare = erschrecken. Diese Meldungen gaukeln euch nur vor, dass Viren auf eurem Smartphone sind, damit ihr auf „Okay“ tippt.

Das passiert, wenn ihr die Meldung bestätigt

Dadurch wird erst der eigentliche „Virus“ installiert. Es handelt sich dabei oftmals um angebliche Schutzsoftware, die allerdings zumeist eure Handy-Daten ausliest und teure SMS von sich aus verschickt. Manchmal verbergen sich auch Abofallen dahinter, so dass es sicherer ist, auf dem Smartphone eine Drittanbietersperre einzurichten.

„Manchmal bekomme ich diese Meldungen auch auf eurer Seite!“

Tatsächlich erscheinen solche Meldungen auch auf seriösen Seiten, sogar auf Mimikama. Das geschieht, wenn die Ersteller dieser Scareware es schaffen, diese als Werbung in große Werbenetzwerke einzuschleusen. Meist wird diese als Werbung getarnte Scareware nach kurzer Zeit wieder aus diesen Netzwerken entfernt, doch leider schaffen sie es immer wieder, sich da reinzuschleusen. Und da auch unsere Seite durch solche Netzwerke Werbung anzeigt, ist auch leider Mimikama manchmal betroffen.

So verhaltet ihr euch, wenn diese Warnungen angezeigt werden

  • Schließe die Browser-App.
  • Öffne die Einstellungen deines Smartphones.
  • Tippe auf den Punkt “Anwendungen” (bei manchen Geräten heißt der auch “Anwendungsmanager”, “Apps” oder ähnlich).
  • Suche deine Browser-App, mit der du ins Internet gehst und tippe drauf.
  • Tippe im Bereich “Speicher” auf “Daten löschen”. Hinweis: dadurch gehen bereits geöffnete Tabs und möglicherweise gespeicherte Formulardaten flöten.
  • Nutzt du verschiedene Browser, wiederhole das sicherheitshalber bei allen anderen.
  • Solche Anzeigen können auch von Apps ausgelöst werden. Überlege also, ob du vielleicht neue Apps installiert hast, bevor die Nachrichten erschienen sind und lösch sie wieder.

Es kann nicht schaden, sich über eine richtige Virenschutz-App Gedanken zu machen. Zudem verhindern Ad-Blocker, dass Werbung angezeigt wird. Dadurch drohen den Betreibern der Webseiten aber auch Einnahmeeinbußen, und einige haben ihre Internetseiten für Nutzer mit Ad-Blockern bereits gesperrt.

Wenn du Apps installierst, dann am besten nur aus dem Google Play Store. Du kannst in deinem Handy einstellen, dass Apps nur von dort installiert werden dürfen. Dazu tippst du in den “Einstellungen” auf “Gerätesicherheit” (oder ähnliches). Bei “Unbekannte Quellen” darf kein Haken gesetzt sein bzw. muss der Schieberegler auf “aus” stehen.

Kostenlos · der tägliche Mimikama-Newsletter

Fakten statt Aufregung. Direkt in dein Postfach.

Die wichtigsten Faktenchecks und Meldungen des Vortags – jeden Morgen kostenlos und unabhängig vom Social-Media-Algorithmus.

Ich möchte den oben angeführten Newsletter erhalten und stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse zu diesem Zweck verarbeitet wird. Ich kann den Newsletter jederzeit abbestellen. Details in der Datenschutzbestimmung.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)