Die Welt des Reisens hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. In Zeiten von Online-Buchungen und digitalen Services sind wir alle auf Informationen aus dem Internet angewiesen. Doch Vorsicht ist geboten, denn hinter den Kulissen lauert eine unsichtbare Gefahr: Fake-Hotlines, die darauf warten, ahnungslose Fluggäste auszunehmen.

Die Odyssee einer Plettenbergerin

Eine Plettenbergerin, die vor kurzem eine Reise stornieren musste, erlebte den Albtraum, den niemand auf seiner Reise haben möchte. Auf der offiziellen Webseite ihrer Fluggesellschaft konnte sie keine Kontakt-Nummer finden, um ihre Flüge zu stornieren. Was tat sie also? Sie griff zum Smartphone und suchte nach der vermeintlichen Rettung in der Not – einer Telefonnummer für den Kundendienst. Was sie nicht wusste: In den Tiefen des Internets lauerte eine Falle.

Die gefährliche Falle für Fluggäste

Unter der auf den ersten Blick legitimen Nummer meldete sich eine freundlich klingende männliche Stimme. Doch hinter dieser Fassade versteckte sich eine teuflische Masche. Die Frau wurde dazu aufgefordert, eine App auf ihrem Handy zu installieren, sich mit ihrem Personalausweis „zu verifizieren“ und ihre Kreditkarten-Daten preiszugeben. Ein Albtraum! Und während sie in gutem Glauben handelte, blieb der vermeintliche Mitarbeiter der Fluggesellschaft am anderen Ende der Leitung und gab raffinierte Anweisungen. Das Ergebnis? Ihr Konto wurde nicht nur einmal, sondern gleich fünfmal zur Kasse gebeten.

Die bittere Realität: Betrüger auf Beutezug

Die Plettenbergerin zog die Notbremse, sperrte umgehend ihre Kreditkarte und erstattete Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs. Doch sie ist nicht allein. Diese perfiden Betrüger agieren schon seit Jahren und hinterlassen eine Spur der Verwüstung in ihren Opfern. Eine abgesagte Reise, mögliche Stornierungskosten und dann auch noch ein finanzieller Schaden durch Betrüger – das ist die bittere Realität.

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Das perfide Muster

Die Ausgangssituation ist immer die gleiche, der Ablauf variiert. Reisende, die in einer misslichen Lage sind, suchen verzweifelt nach einer Kontakt-Hotline und stoßen auf eine täuschend echt nachgebaute Betrüger-Seite mit einer gefälschten Rufnummer. Dass die vermeintlichen Hotline-Mitarbeiter Bankverbindungen oder Kreditkarten-Nummern abfragen, erscheint im ersten Moment unverdächtig. Immerhin wollen die Kunden, dass ihnen ihr Geld erstattet wird. Doch hier liegt der Teufel im Detail. In früheren Fällen mussten die Opfer sogar Fernwartungs-Software auf ihrem Computer installieren – ein klarer Indikator für Betrug.

Der Moment der Wahrheit

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte jedem klar sein, dass man es mit einem Betrüger zu tun hat. Keine seriöse Fluggesellschaft benötigt Zugriff auf den Computer ihrer Kunden. Doch die Gier nach einer schnellen Lösung lässt viele in die Falle tappen. Wenn im Internet nach Informationen gesucht wird, sollten wir uns stets bewusst sein, dass auch Fake-Seiten auf der Lauer liegen. Der vermeintlich schnellere Weg über eine Suchmaschine kann schnell in eine gefährliche Sackgasse führen. Besser ist es, die Original-Webadressen von der Buchungsbestätigung abzuschreiben oder die dort genannten Rufnummern anzurufen.

Wenn der Schaden bereits geschehen ist

Für diejenigen, die bereits auf einen solchen Betrug hereingefallen sind, gibt es keinen Grund zur Verzweiflung. Schnelles Handeln ist jedoch von größter Bedeutung. Kontakt mit der eigenen Bank aufnehmen, Überweisungen stoppen, weitere Transaktionen unterbinden – das sind die ersten Schritte. Zusätzlich sollte man die Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter über den Vorfall informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Fazit: Vorsicht ist die beste Verteidigung

Die Geschichte der Plettenbergerin ist leider kein Einzelfall. Betrügerische Fake-Hotlines sind auf dem Vormarsch und haben es auf das Geld gutgläubiger Kunden abgesehen. Die Devise lautet: Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. Wenn es um finanzielle Angelegenheiten im Internet geht, sollten wir stets auf der Hut sein und niemals voreilig persönliche Informationen preisgeben. Die virtuelle Welt birgt Gefahren, aber mit Achtsamkeit und Wissen können wir uns vor den Fallstricken schützen.

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Quelle:

Presseportal

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