Die Behauptung

Eine Betrugsmasche, die per SMS und WhatsApp verbreitet wird, lockt mit einem Jobangebot für das Bewerten von Hotels und verspricht bis zu 1.000 Euro Tagesverdienst, ist aber tatsächlich ein Scam.

Unser Fazit

Die Nachrichten über vermeintliche Jobangebote sind Betrugsversuche. Empfänger werden dazu verleitet, Geld zu investieren, um vermeintliche Einnahmen zu erhalten, verlieren aber letztlich Geld und erhalten keinen Lohn. Grammatik- und Logikfehler sowie die ungewöhnliche Kontaktmethode sind Warnsignale.

Es kursiert eine Warnung über eine neue Betrugsmasche, die Verbraucher über SMS und WhatsApp erreicht. Dabei wird ein Jobangebot versprochen, das bis zu 1.000 Euro Tagesverdienst für das Bewerten von Hotels vorsieht. Die Nachrichten stammen angeblich von einer Online-Personalvermittlungsagentur, doch in Wirklichkeit handelt es sich um Kriminelle.

Faktencheck: Warnung vor neuer Betrugsmasche per SMS und WhatsApp - Screenshot der Nachricht
Screenshot der Nachricht

Überprüfung der Betrugsmasche

Bewertung: Die dargestellte Methode ist ein klassisches Scamming-Szenario. Die angeblichen Jobangebote sind betrügerisch und zielen darauf ab, von den Empfängern Geld zu erpressen.

Fakten: Die Betrüger locken mit der Aussicht auf leicht verdientes Geld. Empfänger werden aufgefordert, eine WhatsApp-Nachricht an eine bestimmte Nummer zu senden. Die Nutzer sehen dann zwar auf einem Onlinekonto bei der Bewertungsplattform steigende Geldbeträge, aber um sich diesen auszahlen zu lassen, kommt es zu Problemen: Sie müssen entweder Geld einzahlen oder ihr Guthaben, das aus unerklärlichen Gründen ins Minus geraten ist, ausgleichen. In beiden Fällen verlieren die Opfer sowohl das eingezahlte Geld als auch den vermeintlichen Lohn für die Tätigkeit.

Herkunft der Handynummern und Erkennung von Scamming-Nachrichten

Fakt: Kriminelle gelangen oft durch Datenlecks an Smartphone-Nummern und E-Mail-Adressen ihrer Opfer. Manchmal werden Nummern auch automatisch generiert und abgearbeitet.

Analyse: Grammatik- und Logikfehler können Hinweise auf Phishing sein. Jobangebote per SMS oder WhatsApp, besonders ohne vorherigen persönlichen Kontakt, sind unüblich und sollten kritisch betrachtet werden.

Warnungen von Jobbörsen vor Job-Scamming

Fakt: Job-Scamming ist nicht neu; bereits seit 2017 gibt es Betrugsnachrichten mit gefälschten Jobangeboten. Jobportale wie Stepstone warnen vor Betrügern, die sich als potenzielle Arbeitgeber ausgeben und persönliche Informationen erschleichen wollen.

Analyse: Seriöse Arbeitgeber nutzen in der Regel keine Messaging-Dienste für erste Jobangebote. Persönliche Daten sollten niemals voreilig preisgegeben werden.

Fazit: Vorsicht vor zu guten Angeboten

Diese Betrugsmasche zeigt, dass Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein, oft betrügerisch sind. Wachsamkeit und kritisches Hinterfragen sind essenziell, um sich vor solchen Scams zu schützen.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)