Die gefälschten Accounts und Seiten der Betrüger, die sich als Facebook und / oder Meta ausgeben
Aktuell haben die gefälschten Accounts immer den Namen „Data Network Service Corporation“, gefolgt von einer beliebigen Nummer. Deren Beiträge sehen so aus:

FAKE: Data Network Service Corporation

Und das sind nur sieben von einer sehr großen Zahl an Seiten, die erstellt wurden und weiter unten in den Beiträgen (sodass es nicht auf den ersten Blick sichtbar ist) eine Vielzahl von Seiten markieren. Da diese Methode schon früher sehr breit gefächert genutzt wurde, kann davon ausgegangen werden, dass es sich um mafiöse Strukturen handelt, die gezielt Passwörter abgreifen wollen.
Wenn man auf bei den Beiträgen auf „Mehr anzeigen“ klickt, ist zu erkennen, dass auch immer mehrere Unternehmensseiten auf Facebook markiert sind, die dann dieses Posting in ihrer Timeline sehen und glauben, dass sie direkt mit der Nachricht gemeint sind:

Was geschieht, wenn man auf den Link klickt
Die Links der angeblichen „Data Network Service Corporation“ werden fast immer mit TinyUrl gekürzt, damit Facebook sie nicht blockt und es nicht erkennbar ist, wohin der Link wirklich führt. Auch sind sie immer sehr kurzlebig: Sobald genügend Logins gesammelt wurden, löschen die Kriminellen die Seite, um keine Spuren zu hinterlassen.
Klickt man auf den Link, kommt man immer auf eine Seite mit dubioser URL (your-key-watt…..) und der Aufforderung, die eigenen Facebook-Logindaten einzugeben. (E-Mailadresse oder Telefonnummer sowie Passwort und Geburtstdatum) So sehen solche Logins aus vergangenen Wellen dieser Masche aus:

Nach Eingabe der Daten haben die Kriminellen dann die Login-Daten und somit vollen Zugriff auf den Account, inklusive natürlich den Admin-Rechten an Seiten und Gruppen!
Tipp
Wenn man sich unsicher ist, ob eine Login-Seite auch echt ist, sollte man einfach versuchen, sich mit Fantasie-Daten einzuloggen, beispielsweise Nutzername: [email protected], Passwort: fgbvdrffgbcvfddg.
Seiten wie die Obige verlangen oftmals eine zweifache Eingabe, aber auch bei der zweiten Eingabe kann man Buchstabensalat verwenden. Wenn diese Eingabe funktioniert, kann man sich sicher sein, auf einer gefälschten Seite gelandet zu sein!
Solche betrügerischen Seiten tauchen immer wieder auf, oftmals haben sie auch Namen wie „Facebook Support“ oder „Facebook Security“.
Passend zum Thema:
Facebook-Help-Center > Gehackte und gefälschte Konten
Auch interessant:
„Ausverkauf“ bei Netflix, Apple Music, Disney+, Facebook, LinkedIn, WhatsApp, Gmail und Co.
– Dark Web: Geklaute Accounts ab sechs Dollar
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