Kriminelle versenden per SMS gefälschte Benachrichtigungen vom Finanzamt.

In der Nachricht steht, dass Sie eine Rückerstattung von € 730,30 erhalten. Sie werden aufgefordert, auf einen Link zu klicken. Der Link führt aber auf eine gefälschte FinanzOnline-Login-Seite.

Achtung, vor dieser "Finanzamt" - SMS. Der Absender: FinanzAT
Achtung, vor dieser „Finanzamt“ – SMS. Der Absender: FinanzAT

Der Link in der führt zu einer gefälschten und einer „FinanzOnline“ nachempfundenen Website, die genauso aussieht wie das Original. Die betrügerische Website zielt darauf ab, persönliche Daten, Ihren IBAN und Ihre FinanzOnline-Login-Daten zu stehlen.

Dass Sie sich auf einer gefälschten Login-Seite befinden, erkennen Sie an der Internetadresse. Die echte Internetadresse von FinanzOnline lautet finanzonline.bmf.gv.at/fon/ und nicht www.myfianzonline.com

So erkennen Sie betrügerische Nachrichten

  • Link: Ein Link in einem SMS ist immer verdächtig. Klicken Sie niemals auf Links.
  • Aussage überprüfen: Melden Sie sich wie gewohnt bei FinanzOnline an und überprüfen Sie, ob die Info auch dort aufpoppt. Kontaktieren Sie das Finanzamt, wenn Sie eine Benachrichtigung verunsichert.
  • Absender: Bei dieser Nachricht wird als Absender „FinanzAT“ genannt. Bedenken Sie: Der angezeigte Name des Absenders kann selbst vergeben werden und sagt nichts über den tatsächlichen Absender aus!
  • Formulierung: Betrügerische Nachrichten sind so formuliert, dass Sie neugierig werden. Außerdem wird immer eine Handlung von Ihnen gefordert.

Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals per E-Mail, Telefon oder SMS dazu auf, vertrauliche Daten bekannt zu geben oder Geldbeträge zu überweisen.

Daten eingetippt? Das können Sie tun:

  • Kontaktieren Sie Ihre Bank bzw. Ihr Kreditkarteninstitut und erklären Sie, dass Sie in eine Phishing-Falle getappt sind. Möglicherweise muss Ihre Karte gesperrt werden.
  • Nehmen Sie sich vor ungewöhnlichen Anrufen in Acht. Es kann sein, dass die Kriminellen Sie kontaktieren und Sie unter einem Vorwand bitten, Zahlungen freizugeben oder einen TAN-Code durchzugeben.
  • Ändern Sie Ihr FinanzOnline-Passwort. Holen Sie sich bei Bedarf Hilfe beim Finanzamt.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Lesen Sie auch >   EU-weite Chatkontrolle vorerst gescheitert

Quelle: Watchlist Internet

Passend zum Thema: Achtung vor der falschen E-Mail im Namen des österreichischen Bundesministeriums der Justiz
Lesen Sie auch:
Strandfoto von 1905 widerlegt nicht den Klimawandel
Nein, Natron schützt nicht vor Krebs

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)