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Autor: Andre Wolf

Kommunikation IRL (im realen Leben) ist da schon einfacher: man hat Gesten, Mimik oder Tonvariablen zur Hilfe, um dem Gesprächspartner audiovisuell zu verdeutlichen, welche Art von Inhalt gerade dominiert.

Sprich: Ironie, Humor und Sarkasmus kann in der direkten Kommunikation viel einfacher zum Ausdruck gebracht werden, als dass es auf dem schriftlichen Wege möglich ist. Insofern ist der Schriftverkehr in sozialen Netzwerken immer einem höheren Missverständnis-Risiko ausgesetzt.

Dennoch gibt es Hilfsmittel in der digitalen Kommunikation, welche Gefühlslagen, bzw. Stimmung ausdrücken. Weitläufig bekannt in Chats, Kommentaren und Statusmeldungen sind natürlich Smileys und Emojis. Hier hat sich letztendlich der Begriff Emoticon (Emotion+Icon), bzw. Emojis gegenüber Smileys durchgesetzt, da Emojis eben mehr als nur ein Lachen transportieren. Emojis sind die Visualisierung klassischer Gefühlslagen, von böse bis freundlich, von krank bis quicklebendig.

Emoji kann aber jeder …

Und so richtig fly (OMG) ist das am Ende dann auch nicht. Ebenso sind altgediente Ausdrücke wie ROFL (rolling on the floor laughing) oder ^^ als ASCII-Zeichen für Zwinkern zum einen durchaus bekannt, zum anderen nicht mehr so häufig anzutreffen. Vielmehr gibt es ein paar andere Phänomene, deren Nutzung immer wieder Unverständnis hervorrufen kann, jedoch sehr häufig zu beobachten ist.

#isso

Bei Isso handelt es sich um Kofferwort aus “ist so”. Nicht schwer zu erraten, die Nutzung jedoch zielt auf Ironie. In seiner Grundform ist “isso” eine Zustimmung, die nur bedingt ernst gemeint ist. In Verbindung mit dem Hashtag kann “isso” zusätzlich darauf abzielen, einen vermeintlichen Fakt, der jedoch offensichtlich falsch ist, zustimmend in ein Gespräch einzubauen.

Isso-Argumente sind eher leichte Kost und werden gerne als ironisches Element geführt. Verwandt mit #isso ist:

#mussmanwissen

An dieser Stelle dürften sich Freunde des Goldenen Aluhut freuen, denn #mussmanwissen gehört hier zum Standardrepertoire und auch zum guten Ton. #mussmannwissen wird zur Kennzeichung und Persiflage von vornehmlich Inhalten aus dem Feld der Verschwörungstheorien genutzt und signalisiert zudem, dass man den Inhalt nicht für ernst nimmt. Stark geprägt wurde dieser Begriff in der ernsthaften Verwendung durch den verstorbenen Dr. Axel Stoll (28.07.2014), der in seinen Thesen diese Floskel anführte.

Zu jenem Axel Stoll gibt es auch ein Buch der Autoren Sebastian Bartoschek, Alexa Waschkau, Alexander Waschkau mit dem Titel “Muss man wissen”, welches im Jahr 2013 erschien und sich der Person Axel Stoll widmet.

!!!111!!!!EINSELF!!

Der inflationäre Gebrauch von Satzzeichen inklusive der Nutzung von Zahlen und der Einarbeitung des Begriffes “EINSELF”, “ELFZIG” oder ähnlicher Elemente ist bereits sehr gebräuchlich und deuten in ihrer beabsichtigten Nutzung auf eine klar ironisch getätigte Aussage hin.

Der Ursprung rührt eher einem Flüchtigkeitsfehler: die Mehrfachnutzung von Satzzeichen, insbesondere der Ausrufezeichen, soll eine Aussage verstärken, ja schon fast als lautes Rufen gelten. In der Vergangenheit trat bei der ernsthaften Nutzung mehrerer Ausrufezeichen sporadisch eine “1” in dieser Kette auf, was darauf schließen ließ, dass der Verfasser des Satzes kurzfristig oder zu früh von der Shifttaste (Großschreibung) rutschte. Anfangs unabsichtlich und durchaus mit einer gewissen Form der Nachlässigkeit, sowie mentaler Rage verbunden, mutierte die Nutzung von “1” innerhalb mehrerer Ausrufezeichen zu einem deutlichen Merkmal für Ironie.

Diese Verwendung wird zusätzlich übersteigert, indem die Einsen als “EINSELF” ausschreibt. In seltenen Fällen findet man zudem weitere Abweichungen, indem völlig absurde Buchstabenkombinationen zwischen Ausrufezeichen gesetzt werden.

#dankemerkel

Ein häufig genutzter Hashtag, welcher in seiner ursrpünglichen Nutzung dazu gedacht war, politische Negativereignisse der Kanzlerin zu markieren und mittels Hashtag zu verbinden. Dieser Hashtag wurde jedoch gekapert und beschreibt nun stark überzogen ironische Elemente, vorzugsweise Dinge, an welcher die Kanzlerin unmöglich schuldig sein kann. Darunter fallen Wetterkapriolen, kleine bis mittelschwere Verletzungen oder skurrile Vorfälle. An dieser Stelle ist die Facebookseite “Danke Merkel” zu erwähnen, die maßgeblich die inhaltliche Richtung im Gebrauch des Ausdruckes prägt.

Der Ausdruck #dankemerkel kann durchaus übersteigert werden, indem er mit beabsichtigten Rechtschreibfehlern versehen wird. So gibt es häufig die Variante #dankemerkl, aber auch #dankemerkle.

Ein neues Phänomen ist hierbei die freie Nutzung des Begriffes, indem man den Bestandteil Merkel durch einen anderen Namen austauscht. Damit wird bewusst und zielgerichtet die genannte Person in einen satirisch-ironischen Zusammenhang gesetzt, die genannte der genannten Person wird in einem humorvollen Rahmen die umfassende Schuld des vorangegangenen Inhaltes auferlegt.

Vongolisch

Eine Modeerscheinung, die es bis zur humorvollen Nutzung durch Dudengesellschaft gebracht hat, jedoch auch auf viel Gegenwind trifft, ist die Nutzung der Komponenten “1” und “vong” innerhalb eines Satzes.

Wer einen Satz auf diese Weise aufbaut, hat definitiv keine ernsthafte Aussage im Kopf. Die Herkunft der Konstruktion “Vongolisch” lässt sich recht anschaulich bei FUNK betrachten.

Irrwitzige Kombinationen

Gründsätzlich gilt: das sind alles Basiskonstruktionen, welche nicht immer alleine auftauchen, sondern durchaus miteinander kombiniert werden. Vongolische Sätze tragen infltionäre Satzzeichen, ein #dankemerkel kann mit einem #isso oder #mussmanwissen kombiniert werden, alle gemeinsam können durch den Begriff “Drölf” verstärkt und mehrfach “EINSELFEN” bekommen.

Die Nutzung dieser Stilmittel ist nicht immer nach dem Geschmack eines jeden Ntzers sozialer Netzwerke, daher sollte man auch durchaus darauf achten, dass man andere nicht zu sehr übersättigt.

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