Forscher der George Mason University (GMU) haben eine interaktive Karte der Kriegsgewalt in der Ukraine entwickelt. Die Web-App namens „Ukraine VIINA Dashboard“ erleichtert es so, sich ein klareres Bild von den Vorgängen im Ukraine-Krieg zu machen. Basis ist ein Datensystem eines Politologen der University of Michigan (Umich), das entsprechende Medienberichte aus der Ukraine und Russland sammelt und mit Geodaten verbindet.
Wissenschafts-Aktivismus
Die App bereitet auf einer Karte auf, aus welchen Teilen der Ukraine es wie viele Berichte über Gewaltakte gibt. Dazu dienen Kreise mit Zahlen, wobei Hotspots in rot hervorgehoben und bislang relativ ruhige Regionen grün markiert sind. Zunächst zeigt die Karte dabei große Regionen, die beim Zoomen in kleinere Bereiche zerfallen und letztendlich zu Metadaten über einzelne Vorfälle, oft mit Link zur ursprünglichen Quelle.
„Wir denken, dass Journalisten und Bürger, die dem Krieg folgen, damit eine nützliche Möglichkeit finden werden, auf visuell ansprechende Weise auf Primärquellen zuzugreifen.“
GMU-Politikwissenschaftler Robert McGrath
„Ich sehe das sehr im Geiste der ‚aktivistischen Sozialwissenschaft'“, meint sein Kollege Eric McGlinchey. Internationales Publikum, das mit den ukrainischen und russischen Originalquellen nichts anfängt, erhalte so klar verständliche Informationen. „Ebenso wichtig ist, dass unsere App gute Chancen hat, unter dem Radar der staatlichen russischen Zensur zu fliegen, um dem Publikum in Russland ein klares Bild davon zu vermitteln, was wirklich in der Ukraine passiert.“
Informations-Kooperation
Die GMU-Forscher haben dabei mit der Web-App letztlich nur die interaktive Aufbereitung der Daten übernommen.
Die eigentliche Sammlung von Medienberichten aus der Region und zugehörigen Geodaten geht auf Yuri Zhukov, Professor für Politikwissenschaft an der UMich, zurück. Er hat „VIINA“ (Violent Incident Information from News Articles on the 2022 Russian Invasion of Ukraine) zunächst ohne aufwendige grafische Aufbereitung gestartet und mit den GMU-Forschern zusammengearbeitet, um die interaktive Karte zu ermöglichen.
McGlinchey zufolge arbeiten die Wissenschaftler nun auch an einer Datenbank und Karte von Kriegsverbrechen in der Ukraine.
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Quelle: Pressetext
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