Wesselburen – Am frühen Sonntagmorgen haben rumänische Staatsangehörige in Wesselburen mehrere Schafe ihrer Tradition entsprechend getötet, um die Tiere zu so genanntem „erlaubtem Fleisch“, Halal, zu verarbeiten. Ein Zeuge beobachtete dieses Tun und wandte sich an die Polizei.

Gegen 06.30 Uhr erhielten Heider Polizisten den Hinweis auf das Schächten mehrerer Schafe auf einer Koppel in der Bahnhofstraße. Vor Ort eingetroffen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich einige Männer auf einem zur Straße hin abgeschirmten Grundstück versammelt und dort vier Schafe ihrer Religion entsprechend mit einem Schnitt durch die Kehle getötet hatten. Offenbar war es den Beschuldigten durchaus bewusst, dass sie unrechtmäßig handelten. Sie nähmen, so ein junger Mann, eine Bestrafung durchaus in Kauf, um ihre Tradition zu leben.

Das Veterinäramt des Kreises erhielt von dem Vorfall Kenntnis. Zumindest zwei der anwesenden Männer, ein 23-Jähriger und ein 62-Jähriger, müssen sich nun wegen dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Hiernach ist das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund strafbar.

Quelle: Polizeidirektion Itzehoe (170424.6) & Polizeidirektion Itzehoe (170425.1)

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