WhatsApp-Kontosperre möglich, wenn du dich nicht an die Regeln hältst!

Autor: Claudia Spiess

WhatsApp-Kontosperre möglich, wenn du dich nicht an die Regeln hältst!
Artikelbild: Shutterstock / Von Ink Drop

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Jede Plattform hat ihre Regeln, so auch WhatsApp. Verstößt man gegen diese, kann es zu einer Sperre des Accounts kommen.

Damit Messengerdienste wie WhatsApp auch für die Nutzer optimal funktionieren, sind nicht nur technische Voraussetzungen Basis, sondern auch der Umgang mit- und untereinander sowie mit der App selbst.

Hierzu gibt es einige Regeln, die eingehalten werden müssen. Ignoriert man diese, kann es durchaus passieren, dass der eigene Account gesperrt wird.

Neun wichtige WhatsApp-Regeln

  1. Nutzer beleidigen: Andere Nutzer zu beleidigen, zu bedrohen oder zu belästigen ist ein No-Go! Auch rassistische oder „ethnisch anstößige“ Meldungen sind zu unterlassen.
  2. Gewaltaufrufe: Nutzer dürfen andere Nutzer nicht zu illegalen oder „auf sonstige Weise unangemessene“ Handlungen anstiften. Darunter fällt auch die Verherrlichung von Gewaltverbrechen.
  3. Fake News: Verbreitet man „Unwahrheiten, Falschdarstellungen oder irreführende Aussagen“, kann eine Sperre die Folge sein.
  4. Spam: Versenden von „Mitteilungen wie Massennachrichten“ oder „Auto-Messaging“ bzw. „Auto-Dialing“ sind verboten. Hierbei handelt es sich um Nachriten oder auch Anrufe, die vorab verfasst werden und deren Versand zu einem geplanten Zeitpunkt erfolgt.
    Lässt man sich einen solchen Vorgang durch WhatsApp genehmigen, ist das die einzige Ausnahme.
  5. Vortäuschen einer anderen Identität: WhatsApp hat keine Klarnamenpflicht. Man kann also den Namen frei wählen. Verboten ist hier, sich als jemand anders auszugeben.
  6. Verbreitung von Schadsoftware: Da über den Messenger auch Dateien versendet werden können, besteht hier die Gefahr, dass beispielsweise Viren verbreitet werden. Klarerweise ist auch dies verboten.
  7. Nutzer ausspionieren: Man darf keine „Informationen von beziehungsweise über Nutzer auf irgendeine unzulässige oder unberechtigte Art und Weise“ sammeln.
  8. Oftmaliges Wechseln der Telefonnummer: Nutzt man die Messenger-App, wird diese mit einer Telefonnummer verbunden. Wechselt man diese zu oft, kann man „irgendwann aus dem Verifizierungsprozess ausgeschlossen“ werden.
  9. Hacken / Code manipulieren: Hier geht es um die App selbst. Versucht man, die App zu hacken oder etwas am Code zu ändern, wird man gesperrt.

Und wie bemerkt WhatsApp derartige Verstöße?

Die Nachrichten sind ja bekanntlicherweise Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Somit ist es nötig, dass Nutzer, denen Verstöße durch andere Nutzer auffallen, diese melden.

Um dies zu tun, klickt man im jeweiligen Chat auf das „Drei-Punkte-Menü“ rechts oben. Anschließend wählt man „Mehr“, klickt auf „Melden“ und bestätigt dies in einem weiteren Fenster.

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Quelle: t-online.de

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