Wie Fischereimüll einen „Kreislauf des Todes“ auslöst
Autor: Claudia Spiess
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Taucher von Greenpeace erkunden ein Tiefseeparadies im Südatlantik. Doch auch hier, fast 1.000 Kilometer vor der Küste Südafrikas am Tiefseeberg Vema, lauert der Müll. Genauer gesagt: Der Fischerei-Müll. Die Taucher finden zum Beispiel einen Hummerkäfig aus Hartplastik.
Laut einem Bericht von Greenpeace landen jährlich rund 640.000 Tonnen altes Fischerei-Gerät in den Ozeanen. Das entspricht dem Gewicht von mehr als 2.300 leeren Airbus 380 und macht somit etwa 10 Prozent des Plastikmülls in den Weltmeeren aus. Die Umweltschützer schlagen Alarm.
Pascal von Erp, Taucher: „Das Problem ist groß. Wir sehen es überall. Wo es ein Meer oder einen Ozean gibt und gefischt wird, finde ich beim Tauchen alte Fischerei-Ausrüstung. Wenn Fischerei-Ausrüstung verloren geht, fischt sie immer weiter. Das ist wie ein Kreislauf des Todes. Der Fisch wird im Netz oder an der Schnur gefangen, er stirbt und zieht andere Tiere an. Die sterben dann auch. Es geht immer weiter. Das ist Fischverschwendung.“
Seeberge sind laut dem Greenpeace-Bericht besonders häufig betroffen, da sie wegen ihrer großen Artenvielfalt stark befischt werden. Die Umweltorganisation fordert von den Vereinten Nationen im kommenden Jahr einen ambitionierten, rechtlich bindenden Hochseeschutz-Vertrag zu verabschieden, mit dem 30 Prozent der Meere bis 2030 geschützt werden.
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