Das Schreiben von “Wiener Wohnen” ist ein Fake!

Autor: Tom Wannenmacher

Das Schreiben von “Wiener Wohnen” ist ein Fake!
Das Schreiben von “Wiener Wohnen” ist ein Fake!

Bei der angebliche Bitte um Rücksichtnahme und das Verbot der Zubereitung von Schweinefleisch bei offenem Fenster, welches seit Jahren im Netz die Runde macht, stellt eine Falschmeldung dar!

Am 11. Oktober 2020 findet in die Wien-Wahl in Österreich statt. Wien wählt an diesem Tag einen neuen Gemeinderat und Landtag. Neben dem aktuellen Thema der Coronakrise, spricht man in Wien auch über die wirtschaftlichen und sozialen Folgeschäden sowie über die Arbeitslosigkeit und über die Zuwanderung von Flüchtlingen bzw. Asylanten nach Wien. Aber auch über die Missstände in Wiener Gemeindewohnungen ist aktuell ein großes Thema!

Dies dürfte auch der Grund sein, warum ein angebliches Schreiben der Stadt Wien wieder zum Vorschein kommt.

MIMIKAMA

Der Brief, welcher angeblich bereits aus dem August 2015 stammte, ist unter unbekanntem Verfasser missbräuchlich im Namen der Stadt Wien – Wiener Wohnen ausgestellt worden. Dieser besagt:

Aus Rücksichtnahme und im Sinne eines verständnisvollen und toleranten Miteinanders wird gebeten, auf andere Mieter in ihrem Wohnhaus und deren religiösen Gebräuchen, Vorgaben und Bedürfnissen Rücksicht zu nehmen und bei der Verarbeitung und Zubereitung von Schweinefleisch die Fenster geschlossen zu halten.

Bei diesem Schreiben handelt es sich um eine Fälschung!

Bereits im Jahre 2015 wurde dies von Wiener Wohnen bestätigt.

Achtung: Fälschung!
Derzeit kursiert ein dubioses Schreiben auf Facebook, laut dem Wiener Wohnen seine Mieterinnen und Mieter bittet, die Zubereitung von Schweinefleisch nur bei geschlossenen Fenstern vorzunehmen. Dazu möchten wir klarstellen: Hierbei handelt es sich um eine Fälschung!
Dieses Schreiben wurde weder von Wiener Wohnen verfasst, noch identifiziert sich Wiener Wohnen in irgendeiner Weise mit dessen Inhalt. Wir sind dabei den Urheber bzw. die Urheberin dieses Fakes auszuforschen und ggf. auch rechtliche Maßnahmen zu setzen.

 

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