Da erledigt man seine Hausarbeit und nutzt dazu technische Haushaltswichtel wie Waschmaschine, Geschirrspüler und Co., die aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Alles soweit erledigt, alles läuft, man geht kurz mal ins Bad, und schon steckt man in der Klemme. Nämlich dann, wenn der Geschirrspüler der Meinung ist: „Du kommst da nicht mehr raus!“
Der tut nix, der will nur spülen!
So geschehen in Lörrach, einer Stadt in Baden-Württemberg. Eine 22-jährige Frau hatte in ihrer Wohnung den Geschirrspüler laufen. Noch während er am Spülen war, ging sie in ihr Bad, das neben der Küche liegt.
Und da musste sie auch bleiben. Denn in der Zwischenzeit war der Spülgang des Geschirrspülers zu Ende. Das Modell ist technisch so ausgestattet, dass es nach Beendigung eines Spülprogramms selbsttätig die Tür öffnet. Dies hat den Zweck, den angestauten heißen Wasserdampf schneller entweichen zu lassen. So weit, so gut. Doch wenn sich direkt daran die Badezimmertür befindet, die sich nur nach außen öffnen lässt, ist das äußerst unpraktisch.
Das musste dann auch die 22-Jährige erfahren. Sie konnte die Tür des Badezimmers nicht mehr öffnen, da die Tür des Geschirrspülers diese blockierte. Bitterer Nebeneffekt: Das Bad hat kein Fenster, eine Flucht war ausgeschlossen. Die Frau saß fest.
Handy vereitelt Vorhaben des Geschirrspülers
Hier kam ein weiteres technisches Hilfsmittel zum Einsatz. Die Frau hatte glücklicherweise ihr Handy mit ins Bad genommen und konnte so eine Bekannte anrufen. Diese wiederum verständigte die Polizei.
Die Einsatzkräfte organisierten einen Zweitschlüssel für die Wohnung. Doch auch dies war nicht zur Befreiung der 22-Jährigen dienlich, da innen an der Wohnungstür ihr eigener Schlüssel steckte. Das Schloss war blockiert. Hier konnte nur noch die Feuerwehr helfen, um die Wohnungstür zu öffnen.
Vorkehrungen für den Fall der Fälle
Was wir aus dieser Geschichte lernen: Behalte deine Haushaltsgeräte stets im Auge, und nimm dein Handy immer und überallhin mit. Ja, auch ins Bad. 😉
Quelle: Presseportal, Standard
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