UPDATE

05.08.2016: Zeugen nach Vorfall in Strandbad „ Heiligen See“ gesucht

Aktuell sucht die Kriminalpolizei in Potsdam Zeugen nach einem Vorfall der sich bereits am 25.Juni 2016 ereignet hat. Eine 56-jährige Potsdamerin wollte zusammen mit ihrem Enkel einen Tag am Badestrand „Heiligen See“ verbringen.

Gegen 14.00 Uhr sollen ca. fünf junge Männer mit südländischem Erscheinungsbild am Strand erschienen sein und vor der Familie und weiteren Badegästen öffentlich, für alle sichtbar, sich an den entblößten Geschlechtsteilen manipuliert haben.

Erst nachdem mehrere anagierte Badegäste die vermutlich Jugendlichen ansprachen, dass sie die Handlungen unterlassen sollen, verließen die jungen Männer den Strand. Kurz bevor sie den Strand verließen, sollen zwei aus der Männergruppe provokatorisch ins Wasser uriniert haben.

Die Polizei sucht nun: Jene engagierten  Badegäste, insbesondere die Männer und Frauen, die die Männern aufforderten die Handlungen zu unterlassen.

Auch sucht die Polizei weitere Zeuge, die den Vorfall am Strand „Heiligen See“ wahrgenommen haben.

Melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer: 0331 5508- 1224 an die Polizeiinspektion Potsdam oder jede andere Polizeidienstelle. Gerne können sie auch unser Hinweisformular im Internet nutzen. Dieses erreichen Sie unter: www.polizei.brandenburg.de

Quelle: Polizei Brandenburg




Auf Facebook wurde ein Statusbeitrag veröffentlicht, zu dem wir laufend Anfragen bekommen. Wir haben mit der Polizei zu diesem Fall gesprochen und eine interessante Aussage erhalten!

Zunächst einmal der Statusbeitrag:

An alle Potsdamer!!!! Gestern um 15 Uhr am Heiligen See (kleine Badestelle) ☝
Die Potsdamer – ich seh dich u du siehst mich- Fraktion am grossen Badestrand liegend, brachte einen 9 jährigen Jungen dazu, mit seiner Oma den daneben liegenden, niedriger frequentierten Strand zu nutzen. Als die beiden im Wasser spielten, bemerkten Sie, wie sich eine Gruppe von ca 5 jungen Südländern, welche sich direkt am Wasser, vor mehreren Badegästen u MEHREREN KINDERN öffentlich befriedigten!!!
Als Sie lautstark von 2 älteren couragierten Damen angesprochen wurden, wuchs die Gruppe auf ca 9 Mann an. Erst als zwei ältere Männer den Typen mit Nachdruck einbleuten, dies sofort zu unterlassen u eine Fliege zu machen, sah es so aus als würden sie den Strand verlassen. JETZT KOMMTS☝☝☝ in Anbetracht dessen, dass dieses Verhalten von nix u niemandem wieder unter den Schutzmantel ihres Glaubens gekehrt werden kann, gingen zwei aus dieser Gruppe noch ins flache Wasser u urinierten grinsent hinein!!!!!!!!!!!
LEUTE ICH PLATZE GRAD
WIE KANN DAS SEIN, DASS SOWAS AN EINEM DER BELEBTESTEN PLÄTZE UNSERER STADT GESCHEHEN KANN U DAS SO EIN PACK DIESEN NOCH AUF EIGENEN BEINEN VERLASSEN KANN ????????????
Leute, Courage gehört zu den Werten unserer Gesellschaft u wird zunehmend wichtiger für diesen Erhalt. Schaut nicht weg u wendet eure Blicke auch in die Ecken, an denen man nichts Böses vermutet, egal ob das Böse einen deutschen oder ausländischen Paß hat!!!
Und an jene unter euch, welche mich jetzt aufgrund eures beschränkten Schubladendenkens in die braune Ecke stellen wollen, überlegt vorher, wie ihr einem 9 jährigen dieses Verhalten erklären würdet, denn der „kleine Junge“, den ich hier erwähne, ist mein Sohn!!!!!!!!

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Hinweis: Das BILD, welches dem Statusbeitrag hinzugefügt wurde, stammte nicht von besagtem Tag. Dieses Foto stammte aus dem Jahre 2009. Dieses haben wir auf der Seite basseblog.fabermedia.de gefunden. Warum dieses dem Beitrag hinzugefügt wurde, können wir nicht sagen. Wahrscheinlich soll es nur als Symbolbild dienen.


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Mike aus dem ZDDK-Team hat mit der zuständigen Polizei Rücksprache gehalten. Wir haben dazu folgende Antwort bekommen.

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Im Wortlaut:

Hallo Herr Sachs,

ich befand mich im Gespräch bzw. war nicht im Büro, als Sie mich tel. erreichen wollten.

Bisher liegt der Polizei Brandenburg zu dem Vorkommnis am Heiligen See in Potsdam keine Anzeige vor. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass er sich so zugetragen hat. Wir raten jedem, der Kenntnis von einer Straftat erlangt hat, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Nur so können weitere Ermittlungen einleitet werden. Wir warnen davor, mögliche Falschmeldungen bzw. Gerüchte zu verbreiten, bei denen man sich nicht sicher sein kann, dass diese wahr sind. Dies führt zur Verunsicherung und Angst in der Bevölkerung.

Das Ordnungsamt wurde seitens der Pressestelle der Polizeidirektion West über den Facebook-Eintrag bzw. das Vorkommnis informiert.

Der Beitrag bzw. Sachverhalt wurde zur rechtlichen Würdigung und ggf. der Einleitung eines Strafverfahrens an die Kriminalpolizei in Potsdam weitergeleitet.

Leider war es uns nicht möglich auf den Eintrag zu reagieren, da die Kommentarfunktion vom Verfasser offenbar nur für Freunde freigeschaltet ist.__

Beste Grüße

An dieser Stelle dürfen wir folgende Aussage hervorheben, denn diese trifft nicht nur IN DIESEN FALL ZU!

Wir raten jedem, der Kenntnis von einer Straftat erlangt hat, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Nur so können weitere Ermittlungen einleitet werden. Wir warnen davor, mögliche Falschmeldungen bzw. Gerüchte zu verbreiten, bei denen man sich nicht sicher sein kann, dass diese wahr sind. Dies führt zur Verunsicherung und Angst in der Bevölkerung.

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