Erneut waren Betrüger in Rostock erfolgreich: In nur vier Tagen verursachten sie in der Hansestadt einen Schaden von rund 45.000 Euro. Insgesamt fünf Rostocker fielen den bisher unbekannten Tätern zum Opfer. Vor allem Kunden der Ostseesparkasse stehen im Fokus der Betrüger. Hierbei gehen die dreisten Täter immer gleich vor:
Nach dem Anmelden zum Online-Banking erscheint auf den Bildschirmen der Geschädigten ein Hinweis, der sie auffordert, sich mit einem neuen TAN für das Online-Banking zu verifizieren. Kommt man dieser Aufforderung nach, haben die Täter bereits zugeschlagen. Im Anschluss werden die Kunden von vermeintlichen Bankmitarbeitern kontaktiert und um die Übermittlung weiterer Transaktionsnummern gebeten.
Die Täter nutzen dabei das sogenannte Call-ID-Spoofing. Dies ermöglicht ihnen, die Servicenummer der jeweiligen Bank im Display des Geschädigten anzeigen zu lassen. Die so erfragten Transaktionsnummern werden anschließend von den Tätern verwendet, um parallel bereits Sofortüberweisungen auf eigene Konten zu veranlassen.
In der Zeit vom 08.07.2022 bis 11.07.2022 wurden in diesem Zusammenhang bei der Rostocker Polizei insgesamt fünf Fälle angezeigt. Den größten Schaden erlitt dabei eine 63-jährige Rostockerin, die um rund 25.000 Euro betrogen wurde.
Die Ermittler der Kriminalpolizei beobachten seit rund zwei Monaten einen Anstieg von Straftaten in Verbindung mit TAN-Verfahren. Bereits mehr als 40 Straftaten wurden allein in der Hansestadt aufgenommen. Der Gesamtschaden beläuft sich seitdem auf fast 100.000 Euro.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor der bereits bekannten Online-Banking-Betrugsmasche:
- Geben Sie niemals TANs oder persönliche Daten am Telefon preis!
- Folgen Sie keinem Link, der Sie zur Freischaltung Ihres Kontos auffordert!
- Vergewissern Sie sich bei Unsicherheiten immer, mit wem Sie es zu tun haben und rufen Sie ihre Bank selbstständig unter der Ihnen bekannten Rufnummer zurück!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch!
Quelle: Presseportal
Das könnte auch interessieren: Persönliche Daten für Betrugsversuche missbraucht
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

