Die E-Mails werden mit dem Betreff „Aussetzung Ihres Disney+ Kontos“ oder „Sperrung Ihres Disney+ Kontos“ massenhaft verschickt, warnt unser Kooperationspartner Watchlist Internet! Auch wir warnten bereits vor wenigen Wochen: HIER

Gefälschtes Mail
Gefälschtes Mail

Momentan befinden wir uns in einer erneuten Phishing-Welle. Zahlreiche gefälschte SMS und E-Mail-Nachrichten befinden sich im Umlauf. So auch dieses Fake-Mail von Disney+, in dem behauptet wird, dass eine Zahlung fehlgeschlagen ist. Uns wurden unterschiedliche Versionen der Phishing-Nachricht gemeldet, die Texte der Nachrichten lauten wie folgt:

FEHLGESCHLAGENE ZAHLUNG

Sehr geehrter Kunde,
Ihr Abonnement ist abgelaufen, bitte aktualisiersen Sie Ihre Zahlungsinformationen.

Derzeit können Sie unsere Dienste nicht mehr von Ihrem Konto aus nutzen. Um diese Einschränkungen zu beenden, bestätigen Sie bitte Ihre Daten, indem Sie auf die Schaltfläche unten klicken:

[Anmeldung]

Ohne Ihr Handeln innerhalb von 48 Tagen nach Erhalt dieser Nachricht müssen wir Ihr Konto schließen (Schließungsgebühren von bis zu 19,99 € können anfallen).

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Betreff: Aussetzung Ihres Disney+ Kontos

ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT

Sehr geehrter Kunde,
Ihr Abonnement ist abgelaufen. Bitte aktualisieren Sie Ihre Zahlungsinformationen.
Sie können unsere Dienste nicht mehr über Ihr Konto nutzen. Um Einschränkungen aufzuheben, bestätigen Sie bitte Ihre Angaben, indem Sie auf die Schaltfläche unten klicken:
[WEITER]

Wenn Sie innerhalb von 48 Tagen nach Erhalt dieser Mitteilung keine Maßnahmen ergreifen, können wir Ihr Konto schließen (bis zu einem Höchstbetrag von 19,99€ entstehen können).

In der gefälschten Nachricht wird also behauptet, dass Ihr Abonnement abgelaufen ist und Ihre Zahlungsinformationen aktualisiert werden müssen. Obwohl Ihre Zahlungsinfos abgelaufen sein sollen, droht man Ihnen trotzdem mit einer Abbuchung von 19,99 Euro. Hier handelt es sich eindeutig um Betrug und den Versuch, Ihre Zahlungsdaten herauszulocken.

Löschen Sie die Nachricht, oder verschieben Sie das Mail in Ihren SPAM- oder Junk-Ordner. So lernt Ihr E-Mail Postfach seriöse Nachrichten besser von Phishing-Nachrichten zu unterscheiden!

So erkennen Sie die Fake-Nachricht

  • Absender: Die Nachricht stammt nicht von disneyplus.com, sondern von info@ aktualisierndisneykonto-at .com. Selbst wenn beim Absender „Disney+“ steht, arbeiten die Kriminellen hier mit versteckten E-Mail Adressen. Bei einem Klick auf den Absender wird klar, hinter der Nachricht steht nicht wirklich Disney+.
  • Link: Der Link in der Nachricht leitet Sie auf portaldsnyabokonto. com weiter.
  • Inhalt: Der Inhalt der Nachricht ist ein wildes Durcheinander erfundener Gründe für Ihr weiteres Handeln. Loggen Sie sich auf üblichem Weg in Ihr Disney+ Konto ein, merken Sie schnell, dass kein Problem mit der Zahlungsmethode besteht.
  • Anrede: Sie werden in der Nachricht nicht persönlich angesprochen. Dies kann auch bei echten Mails passieren, ist allerdings ungewöhnlich. Sollten Sie kein Disney+ abonniert haben, ist ohnedies klar, dass es sich um eine Phishing-Mail handeln muss.

So greifen Kriminelle Ihre Daten ab

Vorsicht vor dieser gefälschten Disney+ Seite! / Screenshot Watchlist Internet
Vorsicht vor dieser gefälschten Disney+ Seite! / Screenshot Watchlist Internet

Klicken Sie auf den in der Phishing-Nachricht enthaltenen Link, werden Sie zu einer Fake-Disney+ Seite weitergeleitet. Hier versuchen die Kriminellen, Ihre Zugangsdaten für Disney+, Ihre Adresse und Telefonnummer und Ihre Kreditkartendaten abzugreifen.

Sollten Sie dem Link gefolgt sein, aber keine Daten angegeben haben, besteht noch kein Grund zur Sorge. Wenn Sie aber Ihre Daten auf der gefälschten Website eingegeben haben, befolgen Sie diese Schritte:

Sie haben auf den Link geklickt? Das ist jetzt zu tun:

  • Logindaten sofort ändern: Ändern Sie Ihre Disney+ Logindaten, damit Fremde keinen Zugriff auf Ihr Konto haben.
  • Bank kontaktieren: Wenden Sie sich an Ihre Bank bzw. Ihren Kreditkartenanbieter und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Sollte es bereits zu Abbuchungen gekommen sein, bitten Sie möglichst um eine Rückbuchung der Beträge.
  • Kreditkarte sperren: Vermutlich ist eine Sperre Ihres Zahlungsmittels, zumindest aber eine Erneuerung Ihres Passwortes notwendig, damit die Kriminellen keine (weiteren) Zahlungsvorgänge auslösen können.
  • Anzeige erstatten: Darüber hinaus können Sie polizeiliche Anzeige erstatten. Hier erfahren Sie mehr über die polizeiliche Anzeige.

Quelle:

Watchlist Internet

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)