Energiekostenpauschale: Warnung vor „Phishing“ Nachrichten (E-Mail/ SMS)

Eine vermeintliche Unsicherheit zur Auszahlung der von der Bundesregierung beschlossenen Energiekostenpauschale von 300 Euro machen sich derzeit Kriminelle zunutze.

Autor: Tom Wannenmacher

Eine vermeintliche Unsicherheit zur Auszahlung der von der Bundesregierung beschlossenen Energiekostenpauschale von 300 Euro machen sich derzeit Kriminelle zunutze. Hierzu werden sogenannte „Phishing-E-Mails“ versendet, die angeblich von der Sparkasse stammen und den Empfänger auffordern, auf den in der E-Mail enthaltenen Link zu klicken und dort persönliche Daten einzugeben. (Wir haben hier darüber berichtet)

In den Schreiben der Betrüger finden potenzielle Opfer meist Sätze wie: „Um Ihre Identität sowie den Anspruch auf eine Auszahlung feststellen zu können, benötigen wir eine Bestätigung Ihrer bereits angegebenen Daten bei der Erstellung Ihres Girokontos in einer unserer Filialen“.

Screenshot der gefälschten E.Mail der Sparkasse (Energiekostenpauschale von 300 Euro)
Screenshot der gefälschten E.Mail der Sparkasse (Energiekostenpauschale von 300 Euro)

Bei einer weiteren Masche versenden die Betrüger SMS, die angeblich vom „Bundesfinanzministerium“ oder „Bundesministerium der Finanzen“ stammen, wo sie die Empfänger auffordern, sich zu verifizieren. Der in der SMS enthaltene Link führt ebenfalls zu einer „Phishing-Website“, auf der die angegebenen persönlichen Daten abgegriffen werden. Diese Daten können zur Begehung weiterer Straftaten missbraucht werden. Häufig kommt es zu Identitätsdiebstählen der Geschädigten. (Wir haben hier darüber berichtet)

MIMIKAMA
Screenshot der falschen SMS vom Bundesministerium der Finanzen

Die Polizei warnt davor, dem in der E-Mail oder SMS enthaltenden Link zu folgen. Es handelt sich um einen Betrug. Sowohl Bankinstitute als auch das Bundesfinanzministerium fordern grundsätzlich nie per E-Mail oder SMS dazu auf, persönliche Daten preiszugeben.

Haben Sie eine solche „Phishing-Nachricht“ erhalten, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  • Folgen Sie keinem Link in der E-Mail oder SMS;
  • Antworten Sie nicht auf die Nachricht;
  • Bei E-Mails verschieben Sie diese in den Spam-Ordner;
  • Bei SMS blockieren Sie die Absenderrufnummer und löschen Sie die SMS.

Quelle: Eigene Recherche, Polizeipräsidium

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