Erste Bank / George: Gefahr durch Fake-SMS

Betrüger verschicken SMS-Nachrichten im Namen der Erste Bank oder deren Online-Banking-Service George.

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Autor: Claudia Spiess

Diese Nachrichten mit Absender „Erste Bank“ und „George“ suggerieren, dass hohe Geldbeträge überwiesen oder Darlehen aufgenommen wurden, und fordern die Empfänger dazu auf, sich bei einer mitgeschickten Telefonnummer zu melden.

Screenshots der Fake-SMS
Screenshots der Fake-SMS (Quelle: Watchlist Internet)

Diese Aufforderung sollte jedoch keinesfalls befolgt werden, denn dahinter verbergen sich kriminelle Absichten, die darauf abzielen, Schadsoftware auf den Geräten der Opfer zu installieren.

Die Betrugsmasche im Detail

Die Täter gehen dabei raffiniert vor: Die Empfänger der SMS werden aufgefordert, sich unter einer angegebenen Nummer zu melden, sollten sie die angebliche Überweisung oder das Darlehen nicht autorisiert haben. Bei Anruf dieser Nummer ertönt zunächst die typische Wartemusik der Erste Bank, was den Anschein von Legitimität erweckt. Anschließend gelangt man jedoch zu den Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben und gezielt nach dem Smartphone-Typ (Apple oder Android) fragen. Kurz darauf folgt eine SMS mit einem Link, der vorgibt, zu einer Anti-Viren-App zu führen – tatsächlich aber dazu dient, Schadsoftware zu installieren.

Wie Sie sich schützen können

Es ist entscheidend, auf solche SMS nicht zu reagieren und insbesondere keine Apps über die darin enthaltenen Links zu installieren. Falls Sie bereits den Fehler gemacht haben, die Nummer anzurufen, aber noch keine Schadsoftware installiert haben, besteht zunächst kein unmittelbarer Handlungsbedarf.

Sollten Sie jedoch die Schadsoftware installiert haben, wird empfohlen, umgehend ein Antivirus-Programm zu nutzen, das Gerät im abgesicherten Modus neu zu starten und schädliche Anwendungen zu entfernen. Darüber hinaus sollten alle Passwörter geändert werden, die die Malware potenziell kompromittiert haben könnte.

Vorgehensweise bei installierter Schadsoftware

  1. Antivirus-Scan: Installieren Sie ein vertrauenswürdiges Antivirus-Programm und führen Sie einen vollständigen Scan durch, um die Schadsoftware zu identifizieren und zu entfernen.
  2. Neustart im abgesicherten Modus: Starten Sie Ihr Smartphone oder Tablet im abgesicherten Modus neu. Dies verhindert, dass die Schadsoftware weitere Daten lädt oder sendet.
  3. Entfernung der Malware: Suchen Sie in den „Einstellungen“ unter „Apps“ nach der schädlichen Anwendung und deinstallieren Sie diese.
  4. Passwortänderung: Ändern Sie alle Passwörter, vor allem jene für sensible Konten wie Online-Banking oder E-Mail.

Zudem ist es ratsam, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, um auf den Betrug aufmerksam zu machen und andere potenzielle Opfer zu warnen.

Fragen und Antworten

Frage 1: Was sollte ich tun, wenn ich eine verdächtige SMS erhalte?
Antwort 1: Reagieren Sie nicht auf die Nachricht und folgen Sie keinen Anweisungen oder Links, die darin enthalten sind.

Frage 2: Wie erkenne ich eine gefälschte SMS?
Antwort 2: Achten Sie auf ungewöhnliche Aufforderungen, wie das Installieren von Software über Links oder die Kontaktaufnahme über unbekannte Telefonnummern.

Frage 3: Was tun, wenn ich bereits auf die Betrugsmasche hereingefallen bin?
Antwort 3: Installieren Sie umgehend ein Antivirus-Programm, starten Sie Ihr Gerät im abgesicherten Modus neu und entfernen Sie die Schadsoftware. Ändern Sie außerdem alle möglicherweise kompromittierten Passwörter.

Frage 4: Wie kann ich mich zukünftig besser schützen?
Antwort 4: Seien Sie stets skeptisch gegenüber Nachrichten, die zu schnellem Handeln drängen oder die Installation von Software erfordern. Überprüfen Sie die Authentizität solcher Anfragen immer direkt bei Ihrer Bank.

Frage 5: An wen kann ich mich wenden, wenn ich unsicher bin?
Antwort 5: Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihre Bank direkt über offizielle Kanäle, wie die auf der Website angegebene Service-Hotline, und nicht über Telefonnummern aus SMS-Nachrichten.

Fazit zu Erste Bank und George-Fake-SMS

Diese neue Betrugswelle zeigt, dass Kriminelle ständig neue Methoden entwickeln, um an sensible Daten zu gelangen. Die Wachsamkeit jedes Einzelnen ist daher unerlässlich, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Es ist wichtig, stets kritisch zu hinterfragen und im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig die Echtheit einer Nachricht zu überprüfen. Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Betrugsmethoden und teilen Sie Ihr Wissen mit Freunden und Familie, um ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen.

Quelle: Watchlist Internet

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