Die Behauptung

Eine Evakuierungsübung im Kanzleramt schürt Gerüchte über Kriegsvorbereitungen der Bundesregierung und die Teilnahme von Bundeskanzler Olaf Scholz.

Unser Fazit

Die Übung war ein regulärer Sicherheitstest, bei dem Scholz nicht anwesend war. Keine Kriegsvorbereitungen, sondern Routine.

Evakuierung: Die verbreitete Behauptung

In sozialen Netzwerken und auf YouTube kursieren Gerüchte, die Bundesregierung bereite sich auf den Kriegsfall vor und Bundeskanzler Olaf Scholz sei bei einer geheimen Evakuierungsübung aus dem Kanzleramt in Sicherheit gebracht worden.

Diese Vermutungen basieren auf einer tatsächlichen Evakuierungsübung, verbreiten aber falsche Informationen über deren Hintergründe und den Aufenthaltsort des Bundeskanzlers.

Die Fakten

Am 5. März 2024 fand eine von der Bundesregierung initiierte Evakuierungsübung statt, um die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall zu testen. Ziel der Übung, die von einem Regierungssprecher und dem „Tagesspiegel“ bestätigt wurde, war es, das Zusammenspiel der Behörden und die Funktionsfähigkeit der technischen Einrichtungen zu überprüfen. Entgegen anders lautender Gerüchte war Bundeskanzler Olaf Scholz während des Tests nicht im Kanzleramt, sondern auf Dienstreise im Südwesten Deutschlands. Regierungssprecher Steffen Hebestreit bestätigte, dass die Übung planmäßig und ohne Beteiligung von Scholz stattgefunden habe.

Was wir herausgefunden haben

Die Durchführung der Evakuierungsübung war eine vorsorgliche Maßnahme ohne Bezug zu konkreten Sicherheitsbedrohungen oder Kriegsvorbereitungen. Die Abwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz während der Notfallübung wurde von Regierungskreisen und begleitenden Journalisten eindeutig bestätigt. Die kursierenden Gerüchte über eine geheime Evakuierung und Kriegsvorbereitungen entbehren jeder Grundlage.

Fragen und Antworten zum Thema:

Frage 1: War Olaf Scholz während der Evakuierungsübung im Kanzleramt?
Antwort 1: Nein, Bundeskanzler Olaf Scholz war zu diesem Zeitpunkt auf Dienstreise und nicht im Kanzleramt anwesend.

Frage 2: Bedeutet die Evakuierungsübung, dass die Bundesregierung Kriegsvorbereitungen trifft?
Antwort 2: Nein, die Übung diente der Überprüfung der Reaktionsfähigkeit im Notfall und steht nicht in Zusammenhang mit Kriegsvorbereitungen.

Frage 3: Wurden spezielle Erkenntnisse für die Durchführung der Übung herangezogen?
Antwort 3: Nein, laut Regierungssprecher gab es keine besonderen sicherheitsrelevanten Erkenntnisse, die Anlass zur Übung gaben.

Frage 4: Wo befindet sich der Ausweichdienstsitz des Bundeskanzleramts?
Antwort 4: Der genaue Ort des Ausweichdienstsitzes wurde aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gemacht.

Frage 5: Wie wurde die Evakuierungsübung von der Bundesregierung bewertet?
Antwort 5: Die Übung verlief planmäßig und wurde von der Bundesregierung als erfolgreich eingestuft.

Fazit und Handlungsaufforderung

Die Evakuierungsübung im Kanzleramt war eine routinemäßige Sicherheitsmaßnahme und keine Vorbereitung auf den Kriegsfall. Bundeskanzler Olaf Scholz war während der Übung nicht anwesend und es gibt keine Hinweise auf geheime Kriegsvorbereitungen. Es ist wichtig, mit Informationen aus sozialen Medien kritisch umzugehen und auf verlässliche Quellen zu achten.

Quelle: DPA

Bleiben Sie informiert und kritisch. Abonnieren Sie unseren Newsletter für verifizierte Informationen und melden Sie sich für unsere Online-Vorträge und Workshops an, um mehr über den Umgang mit Falschinformationen zu erfahren.

Das könnte Sie auch interessieren:
Militärkonvoi auf Irrfahrt nach Russland?
Falsche Graffitis als Desinformationsfalle
Verfassungsschutz-Anzeige „Im Verborgenen Gutes tun!“ ist nicht aktuell

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)