Die Behauptung

“Es waren einmal drei israelische Mädchen… und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.” Es handelt sich um ein Video und zeigt drei junge Frauen, die in einem Tunnel von Männern angegriffen werden und sich daraufhin zur Wehr setzen.

Unser Fazit

Das Video zeigt keine israelischen Mädchen, sondern ist ein inszenierter Stunt, der von einer französischen Stuntschule für Unterhaltungszwecke aufgenommen wurde.

Ursprung und Verbreitung der Fehlinformation

Das fragliche Video wurde in sozialen Medien verbreitet und zeigt drei junge Frauen, die in einem Tunnel von Männern angegriffen werden und sich zur Wehr setzen. Es wurden verschiedene Versionen des Clips mit unterschiedlichen Behauptungen verbreitet: Einige behaupteten, es handele sich um israelische Mädchen, andere um französische Paramilitärs oder türkische Mädchen. Diese Behauptungen verbreiteten sich schnell, obwohl es keine stichhaltigen Beweise dafür gab.

Es handelt sich u.a. um dieses Video: LINK

Aufdeckung der Wahrheit hinter dem Video

Eine umgekehrte Bildersuche und weitere Nachforschungen enthüllten, dass der Clip tatsächlich von der Campus Univers Cascades, einer professionellen Stuntschule in Frankreich, erstellt wurde. Die Schule bietet Ausbildung in Stunttechniken für Kino und Unterhaltung an. Der Kontext und die Absicht des Clips wurden klar in dessen Beschreibung auf Instagram dargestellt, einschließlich Hashtags wie „Stuntteam“ und „Choreografie“.

MIMIKAMA
Screenshot des Videos

Bedeutung der korrekten Interpretation

Es ist wichtig, solche Videos kritisch zu betrachten und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Die Verbreitung von Falschinformationen, auch wenn sie unbeabsichtigt erfolgt, kann zu Missverständnissen und einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führen. Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, Inhalte in sozialen Medien sorgfältig zu prüfen und zu hinterfragen.

Fazit:

Das Video ist ein geplanter und professionell durchgeführter Stunt, kein echter Kampf. Es soll daran erinnern, dass nicht alles, was wir in den sozialen Medien sehen, der Realität entspricht. Ein kritischer Blick und die Überprüfung von Informationen sind unerlässlich, um die Verbreitung von Falschinformationen zu verhindern.


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Quelle: 

Leadstories.com

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)