Google greift gegen gefälschte Bewertungen durch

Google hat Klage gegen einen Nutzer eingereicht, der in böswilliger Absicht das Bewertungssystem von Google manipuliert hat.

Autor: Susanne Breuer

Das Internet und kostenlose Tools wie Google Search, Maps und YouTube helfen kleinen Unternehmen, eine Online-Präsenz aufzubauen, mit Kunden in Kontakt zu treten und ihr Geschäft auszubauen. Leider versuchen Betrüger oft, das System zu manipulieren, indem sie gefälschte Bewertungen und Einträge erstellen, um Geld zu verdienen – zum Nachteil von Unternehmen und Verbrauchern. Heute reichte der Internetriese nun eine Verbraucherschutzklage ein, um diesen Manipulationsversuchen ein Ende zu setzen.

Google will Nutzer schützen

Die Klage des Internet-Giganten richtet sich gegen einen böswilligen Akteur, der eine koordinierte Kampagne zur Täuschung von Verbrauchern und Geschäftsinhabern durchgeführt hat. Er hatte in betrügerischer Absicht versucht, die Google-Dienste für kleine Unternehmen zu manipulieren. Wie die Klage zeigt, hat dieser Nutzer mehr als 350 betrügerische Unternehmensprofile veröffentlicht und versucht, diese mit mehr als 14.000 gefälschten Bewertungen zu untermauern. Anschließend versuchte er, Informationen über Verbraucher zu verkaufen, die durch diese falschen Behauptungen angelockt wurden. Diese betrügerischen Inhalte wurden nicht nur aufgedeckt und entfernt, sondern auch proaktiv rechtliche Schritte eingeleitet, um zu verhindern, dass der Nutzer auf andere Plattformen abwandert und dort weitere Opfer findet.

Kunden vertrauen darauf, dass der Konzern zuverlässige Ergebnisse liefert. Dieses Vertrauen geht jedoch verloren, wenn sie aufgrund gefälschter Bewertungen Geld ausgeben. Die Federal Trade Commission (FTC) zitierte eine Umfrage, in der Verbraucher angaben, durchschnittlich 125 US-Dollar pro Jahr aufgrund gefälschter Bewertungen auszugeben.

Mensch und Maschine

Google versucht, Betrügern einen Schritt voraus zu sein und kleine Unternehmen zu schützen, indem die Produkte mit einer Kombination aus Mitarbeitern und Technologie rund um die Uhr auf betrügerische Inhalte überwacht werden. 2022 konnten mehr als 185.000 Unternehmen vor weiterem Missbrauch geschützt werden, nachdem verdächtige Aktivitäten und Missbrauchsversuche aufgedeckt wurden. Darüber hinaus konnten in 2022 20 Millionen Versuche, gefälschte Unternehmensprofile zu erstellen, abgewehrt werden. Es wird weiterhin in neue Technologien und Prozesse investiert, um sicherzustellen, dass die Informationen in den Google-Produkten hilfreich und zuverlässig sind.

Die Federal Trade Commission FTC, eine unabhängige Bundesbehörde, die auch den Schutz der Verbraucherinteressen wahrnimmt, und andere Regulierungsbehörden haben es sich zur Aufgabe gemacht, böswillige Akteure, die Verbraucher mit gefälschten Bewertungen und irreführenden Angaben täuschen, zur Rechenschaft zu ziehen. Google arbeitet eng mit der FTC zusammen, um weltweit gegen gefälschte Bewertungen und andere betrügerische Empfehlungen vorzugehen. Auch in Zukunft sollen proaktiv Rechtsstreitigkeiten geführt und in Technologien investiert werden, die sicherstellen, dass die Informationen auf den Google-Plattformen zuverlässig sind.

Quelle:

Google
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