Im Zuge des globalen Klimawandels rückt die Bedeutung klimafreundlicher Verkehrsmittel immer mehr in den Vordergrund. Jedes Jahr stoßen Autos, Busse und Bahnen weltweit Milliarden Tonnen CO2 aus und heizen damit den Klimawandel weiter an. Die Notwendigkeit, diesen Trend umzukehren, liegt auf der Hand. Doch welche Trends und Herausforderungen bringt ein klimafreundlicher Verkehr mit sich?

Trends: Innovationen und Technologien

Der technologische Fortschritt der letzten Jahre hat die Welt des Verkehrs grundlegend verändert. Dieser Wandel spiegelt sich vor allem in der Entwicklung und Verbreitung klimafreundlicher Verkehrsmittel wider, die weit über die Grenzen herkömmlicher Elektroautos hinausgehen.

Elektroautos: Diese Fahrzeuge stehen an vorderster Front der grünen Mobilitätsrevolution. Dank verbesserter Batterietechnologien, größerer Reichweiten und einer wachsenden Auswahl an Modellen für unterschiedliche Bedürfnisse haben Elektroautos an Akzeptanz gewonnen. Ein weiterer Vorteil ist die Verringerung der Treibhausgasemissionen, insbesondere wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Darüber hinaus senken Elektrofahrzeuge die Betriebskosten, da Strom in der Regel billiger ist als fossile Brennstoffe und Elektrofahrzeuge weniger Wartung benötigen.

Wasserstoffzüge: Eine weitere bemerkenswerte Innovation sind Züge, die von Wasserstoff-Brennstoffzellen angetrieben werden. Diese Züge stoßen nur Wasserdampf und keine Treibhausgase aus, was sie zu einer umweltfreundlichen Alternative zu dieselbetriebenen Zügen macht. Wasserstoffzüge sind eine vielversprechende Lösung für den Fernverkehr, insbesondere in Regionen, in denen eine Elektrifizierung der Schienen schwierig ist.

Solarflugzeuge: Obwohl sie sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden, stellen Solarflugzeuge einen viel versprechenden Fortschritt dar. Diese Flugzeuge erzeugen mit Hilfe von Solarzellen Strom, der Elektromotoren antreibt. Solche Flugzeuge sind vor allem für Kurzstrecken und als Demonstrationsprojekte für erneuerbare Energien interessant.

Elektrofahrräder: Elektrofahrräder haben in den letzten Jahren vor allem in Städten an Beliebtheit gewonnen. Sie bieten eine umweltfreundliche Alternative für Pendler und tragen dazu bei, Staus und Luftverschmutzung zu reduzieren. Darüber hinaus fördern sie die körperliche Aktivität und sind eine erschwingliche Option für Menschen, die aus verschiedenen Gründen sonst nicht Fahrrad fahren würden.

Diese Mobilitätstrends sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Durch die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Senkung der Wartungskosten bieten sie langfristige wirtschaftliche Vorteile. Darüber hinaus treiben staatliche Subventionen und ein wachsendes Umweltbewusstsein die Nachfrage und Innovation in diesem Sektor weiter voran.

Herausforderungen: Infrastruktur und Akzeptanz

Auch wenn die technologischen Fortschritte bei klimafreundlichen Verkehrsmitteln beeindruckend sind, stehen wir vor großen Herausforderungen, insbesondere beim Ausbau der Infrastruktur und bei der Akzeptanz in der Bevölkerung.

Ausbau der Infrastruktur:

Ladestationen für Elektrofahrzeuge: Eine der größten Herausforderungen ist der Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Ladestationen. Dies ist entscheidend, um die Reichweitenangst, also die Sorge, dass die Batterie unterwegs leer wird, zu verringern. Städte und ländliche Gebiete benötigen gleichermaßen eine ausreichende Anzahl von Ladestationen, die zudem schnell und effizient sein müssen.

Wasserstofftankstellen: Wasserstofffahrzeuge benötigen eine ähnliche Infrastruktur. Die Errichtung von Wasserstofftankstellen ist jedoch technisch anspruchsvoller und kostenintensiver als die von Elektrotankstellen, was die Verbreitung dieser Technologie verlangsamt.

Wartung und Service: Neben dem Aufbau von Tank- und Ladestationen muss auch ein Netz von Wartungs- und Servicestationen für neue Fahrzeugtypen aufgebaut werden. Dies erfordert Fachwissen und Ausrüstung, was zusätzliche Investitionen bedeutet.

Akzeptanz in der Bevölkerung:

Informations- und Aufklärungskampagnen: Um die Akzeptanz klimafreundlicher Verkehrsmittel zu erhöhen, sind umfassende Informationskampagnen notwendig. Diese sollten die Vorteile hervorheben, Vorurteile abbauen und über die Nutzung und Wartung der Fahrzeuge aufklären.

Vorbehalte abbauen: Viele Menschen haben Vorbehalte gegenüber neuen Technologien, sei es aus Unkenntnis oder aus Sorge um Leistung und Zuverlässigkeit. Diese Vorbehalte müssen durch gezielte Aufklärung und positive Erfahrungsberichte abgebaut werden.

Politische und wirtschaftliche Unterstützung: Eine wichtige Rolle spielt auch die Unterstützung durch die Politik. Subventionen, Steuererleichterungen oder gesetzliche Regelungen können die Einführung klimafreundlicher Verkehrsmittel beschleunigen. Gleichzeitig ist es wichtig, die wirtschaftlichen Vorteile dieser Technologien hervorzuheben, um sowohl Unternehmen als auch Verbraucher zu überzeugen.

Insgesamt erfordert der Übergang zu klimafreundlichen Verkehrsmitteln eine koordinierte Anstrengung von Regierungen, Industrie und Gesellschaft. Die Herausforderungen sind groß, aber die langfristigen Vorteile für Umwelt und Wirtschaft sind ein starker Anreiz, sie anzugehen und zu bewältigen.

Globale Initiativen und lokale Anstrengungen der Mobilitätsrevolution

Der Übergang zu einem klimafreundlichen Verkehr ist ein globales Unterfangen, das sowohl auf internationaler als auch auf lokaler Ebene erhebliche Anstrengungen erfordert. Regierungen und Privatunternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle.

Globale Initiativen:

Internationale Abkommen: Auf globaler Ebene sind Initiativen wie das Übereinkommen von Paris wegweisend. Sie setzen ambitionierte Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und fördern den Einsatz erneuerbarer Energien, auch im Verkehrssektor.

Investitionen in Forschung und Entwicklung: Viele Länder investieren massiv in die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Verkehrstechnologien. Dazu gehören nicht nur Elektro- und Wasserstofffahrzeuge, sondern auch fortschrittliche öffentliche Verkehrssysteme und innovative Konzepte wie Hyperloop oder autonome Fahrzeuge.

Förderprogramme und Anreize: Regierungen bieten häufig finanzielle Anreize wie Subventionen, Steuererleichterungen oder Zuschüsse, um den Kauf und die Nutzung klimafreundlicher Fahrzeuge zu fördern.

Lokale Bemühungen:

Vorreiterstädte: Städte wie Kopenhagen und Amsterdam haben gezeigt, wie effektiv lokale Maßnahmen sein können. Diese Städte verfügen über ausgedehnte Radwege, eingeschränkten Autoverkehr in den Innenstädten und ausgezeichnete öffentliche Verkehrssysteme, die umweltfreundliche Mobilität fördern.

Stadtplanung und Infrastruktur: Die Kommunen arbeiten daran, ihre Städte umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören der Ausbau von Fahrradwegen, die Einrichtung von Fußgängerzonen und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. In einigen Fällen werden auch Zonen für geteilte Mobilität und Elektrofahrzeuge eingerichtet.

Bewusstseinsbildung und Bildungsinitiativen: Lokale Gemeinden und Organisationen engagieren sich in Aufklärungskampagnen, um das Bewusstsein für die Bedeutung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu schärfen. Bildungsinitiativen in Schulen und Gemeindezentren spielen dabei eine wichtige Rolle.

Diese globalen und lokalen Anstrengungen zeigen, dass der Wandel zu einer nachhaltigeren Mobilität nicht nur notwendig, sondern auch zunehmend machbar ist. Auch wenn jedes Land und jede Stadt vor eigenen Herausforderungen steht, zeigt die Vielfalt der Initiativen und Ansätze, dass es viele Wege gibt, dieses Ziel zu erreichen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Zusammenarbeit aller Beteiligten – von der internationalen Gemeinschaft bis hin zu lokalen Akteuren.

Vergleich mit konventionellen Verkehrsmitteln

Ein detaillierter Vergleich zwischen klimafreundlichen Verkehrsmitteln und herkömmlichen, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeugen verdeutlicht die ökologischen und betrieblichen Vorteile der klimafreundlichen Verkehrsmittel.

CO2- und Schadstoffemissionen:

Herkömmliche Fahrzeuge: Diese Fahrzeuge verbrennen Benzin oder Diesel und stoßen dabei CO2, Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxid (CO) und andere Schadstoffe aus. Diese Emissionen tragen nicht nur zur globalen Erwärmung bei, sondern verschlechtern auch die Luftqualität, was zu Gesundheitsproblemen führen kann.

Elektrofahrzeuge: Im Gegensatz dazu verursachen Elektroautos während des Betriebs keine direkten Emissionen. Wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind- oder Solarenergie stammt, verringert sich der ökologische Fußabdruck dieser Fahrzeuge noch weiter. Auch wenn der Strom aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, sind Elektroautos in der Regel effizienter und haben insgesamt geringere CO2-Emissionen als konventionelle Autos.

Wasserstofffahrzeuge: Ähnlich wie Elektroautos produzieren auch Fahrzeuge, die mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben werden, im Betrieb keine Treibhausgase. Ihr einziges „Abfallprodukt“ ist Wasserdampf. Die Herausforderung liegt jedoch in der Herstellung des Wasserstoffs, die umweltfreundlich gestaltet werden muss, um die Gesamtauswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Energieeffizienz und Betriebskosten

Energieeffizienz: Elektrofahrzeuge wandeln ca. 60 % der elektrischen Energie aus der Batterie in Leistung am Rad um, im Vergleich zu nur ca. 20 % bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Diese höhere Effizienz führt zu niedrigeren Betriebskosten pro Kilometer.

Betriebskosten: Elektrofahrzeuge haben in der Regel niedrigere Betriebskosten, da Strom in den meisten Fällen günstiger ist als Benzin oder Diesel. Außerdem sind Elektrofahrzeuge weniger wartungsintensiv, da sie weniger bewegliche Teile haben und kein Öl gewechselt werden muss.

Lebenszyklus-Analyse:

Es ist wichtig, den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zu betrachten, einschließlich Herstellung, Betrieb und Entsorgung. Obwohl die Herstellung von Elektroautos, insbesondere der Batterien, die Umwelt stärker belasten kann als die Herstellung konventioneller Fahrzeuge, wird dies über die Lebensdauer durch geringere Emissionen im Betrieb ausgeglichen.

Insgesamt zeigt der Vergleich, dass klimafreundliche Verkehrsmittel wie Elektro- und Wasserstofffahrzeuge im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen erhebliche Vorteile hinsichtlich Emissionen, Energieeffizienz und Betriebskosten aufweisen. Dies macht sie zu einem entscheidenden Baustein im Kampf gegen den Klimawandel und auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft.

Wirtschaftliche Aspekte

Der Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel hat weitreichende wirtschaftliche Auswirkungen, sowohl für den einzelnen Verbraucher als auch für die Gesamtwirtschaft.

Anschaffungs- und Betriebskosten:

Anschaffungskosten: Elektroautos und andere klimafreundliche Fahrzeuge können in der Anschaffung teurer sein als herkömmliche Autos. Dies liegt vor allem an den Kosten für fortschrittliche Technologien wie Batterien. Die Preise für Elektrofahrzeuge werden jedoch mit der Weiterentwicklung der Technologie und der zunehmenden Massenproduktion sinken.

Betriebskosten: Langfristig können die Gesamtbetriebskosten eines Elektrofahrzeugs niedriger sein als die eines herkömmlichen Fahrzeugs. Dies liegt an den niedrigeren Betriebskosten für Strom im Vergleich zu Benzin oder Diesel sowie an den geringeren Wartungskosten. Elektrofahrzeuge benötigen beispielsweise keinen Ölwechsel und haben weniger Verschleißteile.

Wirtschaftliche Vorteile auf gesamtwirtschaftlicher Ebene:

Schaffung von Arbeitsplätzen: Die Entwicklung und Produktion von klimafreundlichen Verkehrsmitteln und der dazugehörigen Infrastruktur schafft neue Arbeitsplätze. Dazu gehören nicht nur Arbeitsplätze in der Produktion, sondern auch in Forschung und Entwicklung, beim Aufbau der Ladeinfrastruktur sowie bei Wartung und Reparatur.

Neue Industrien fördern: Die Nachfrage nach klimafreundlichen Verkehrsmitteln treibt die Entwicklung neuer Industrien voran, wie z.B. die Batterieproduktion, die Herstellung von Wasserstoff-Brennstoffzellen und die Entwicklung nachhaltiger Energiequellen.

Verringerung der Importabhängigkeit: Der Umstieg auf Elektro- und Wasserstofffahrzeuge kann die Abhängigkeit von Erdölimporten verringern. Dies hat nicht nur ökologische, sondern auch geopolitische und wirtschaftliche Vorteile, da es die Stabilität und Sicherheit der Energieversorgung erhöht.

Förderung und Investitionen:

Staatliche Anreize: Viele Regierungen bieten Anreize wie Steuervergünstigungen, Zuschüsse und Subventionen, um den Kauf von Elektrofahrzeugen attraktiver zu machen. Diese Maßnahmen helfen, die höheren Anschaffungskosten auszugleichen und die Akzeptanz zu erhöhen.

In Forschung und Entwicklung investieren: Investitionen in Forschung und Entwicklung sind entscheidend, um die Technologie weiterzuentwickeln und die Kosten zu senken. Dazu gehört auch die Förderung von Innovationen in Bereichen wie Batterietechnologie und Wasserstoffproduktion.

Insgesamt bieten die wirtschaftlichen Aspekte der Umstellung auf klimafreundliche Verkehrsträger sowohl kurz- als auch langfristige Vorteile. Während die Anfangsinvestitionen höher sein können, sind die langfristigen Einsparungen und die positiven Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt ein überzeugendes Argument für diesen Wandel.

Politische Rahmenbedingungen

Die Politik spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung und Beschleunigung des Übergangs zu einem klimafreundlichen Verkehr. Regierungen auf der ganzen Welt nutzen verschiedene politische Instrumente, um diesen Wandel zu fördern und zu unterstützen.

Subventionen und Steuererleichterungen:

Finanzielle Anreize: Viele Länder bieten direkte finanzielle Anreize wie Subventionen für den Kauf von Elektrofahrzeugen, um die höheren Anschaffungskosten auszugleichen. Durch diese Maßnahmen werden Elektrofahrzeuge für eine breitere Käuferschicht erschwinglich.

Steuervergünstigungen: Steuervergünstigungen können ebenfalls ein wichtiger Faktor sein. Dazu gehören die Befreiung von der Kfz-Steuer, ermäßigte Mehrwertsteuersätze oder Steuergutschriften, die den Kauf und Betrieb von Elektrofahrzeugen attraktiver machen.

Investitionen in die Infrastruktur:

Lade- und Betankungsinfrastruktur: Ein wichtiger Aspekt sind Investitionen in die notwendige Infrastruktur. Dazu gehört der Aufbau eines Netzes von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Wasserstofftankstellen für Brennstoffzellenfahrzeuge.

Öffentlicher Verkehr: Neben der Förderung klimafreundlicher Individualfahrzeuge investieren die Regierungen in den Ausbau und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs. Dazu gehören die Anschaffung umweltfreundlicher Busse und Bahnen sowie die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Emissionsvorschriften und Umweltgesetzgebung:

Verschärfung der Emissionsstandards: Viele Länder verschärfen ihre Abgasnormen für Neufahrzeuge. Diese strengeren Vorschriften motivieren die Automobilhersteller, in die Entwicklung emissionsärmerer Fahrzeuge zu investieren.

Umweltzonen und Fahrverbote: Einige Städte führen Umweltzonen ein, in denen Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß verboten oder mit höheren Gebühren belegt werden. Dadurch wird der Einsatz von emissionsarmen oder emissionsfreien Fahrzeugen in den Städten gefördert.

Gesellschaftliche und internationale Verpflichtungen

Klimaschutzabkommen: Regierungen beteiligen sich an internationalen Abkommen wie dem Pariser Klimaabkommen und verpflichten sich damit, ihre nationalen Emissionen zu reduzieren. Die Förderung klimafreundlicher Verkehrsmittel ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Bemühungen.

Aufklärung und Bewusstseinsbildung: Politische Entscheidungsträger spielen auch eine wichtige Rolle bei der Aufklärung und Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit über die Vorteile umweltfreundlicher Verkehrsmittel.

Insgesamt bilden politische Rahmenbedingungen das Rückgrat für einen erfolgreichen Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel. Durch eine Kombination aus finanziellen Anreizen, Investitionen in die Infrastruktur, strengen Emissionsvorschriften und internationalen Verpflichtungen können Regierungen diesen Wandel wirksam vorantreiben und unterstützen.

Erfolgreiche Umsetzungsbeispiele

Die erfolgreiche Umsetzung von klimafreundlichem Verkehr in verschiedenen Teilen der Welt liefert wichtige Erkenntnisse und Vorbilder für andere Städte und Länder. Hier zwei prominente Beispiele:

Oslo, Norwegen:

Hauptstadt des Elektroautos: Oslo gilt als eine der weltweit führenden Städte bei der Verbreitung von Elektroautos. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg sind umfangreiche staatliche Anreize wie Steuerbefreiungen, kostenlose Nutzung von Mautstraßen und Fähren sowie bevorzugte Parkplätze und Lademöglichkeiten.

Förderung nachhaltiger Mobilität: Neben der Förderung von Elektroautos hat Oslo auch in Radwege und öffentliche Verkehrsmittel investiert, um eine umfassende nachhaltige Mobilität zu ermöglichen.

Klimaneutrales Ziel: Oslo hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Die Förderung von Elektrofahrzeugen ist ein zentraler Bestandteil dieser Strategie.

Shenzhen, China:

Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs: Shenzhen hat mit der Elektrifizierung des gesamten Busverkehrs einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Mit über 16.000 Elektrobussen ist es das weltweit größte Projekt dieser Art.

Unterstützung der lokalen Behörden: Die lokale Regierung hat diese Initiative durch Subventionen und politische Unterstützung aktiv gefördert. Zudem wurden erhebliche Investitionen in die Ladeinfrastruktur getätigt.

Reduzierung der Luftverschmutzung: Die Umstellung hat wesentlich zur Reduzierung der Luftverschmutzung in der Stadt beigetragen und dient als Vorbild für andere Metropolen weltweit.

Diese Beispiele zeigen, wie durch gezielte politische Maßnahmen, Investitionen in die Infrastruktur und öffentliches Engagement erhebliche Fortschritte in Richtung nachhaltigerer Verkehrssysteme erzielt werden können. Sie bieten wertvolle Einblicke und Inspiration für Städte und Länder, die ähnliche Ziele verfolgen. Diese Erfolgsgeschichten zeigen, dass mit entschlossenem Handeln und unterstützenden Rahmenbedingungen ein effektiver Übergang zu einem klimafreundlichen Verkehr möglich ist.

Für umfassende und Informationen zum Thema klimafreundliche Verkehrsmittel bieten verschiedene Quellen im Internet wertvolle Einblicke und Daten. Hier sind einige empfehlenswerte Quellen:

  1. Umweltbundesamt (UBA): Das UBA bietet detaillierte Informationen über die Umweltwirkungen verschiedener Verkehrsarten in Deutschland. Die Website untersucht den gesamten Lebensweg der Fahrzeuge, einschließlich Verkehrsmittelnutzung, Energiebereitstellung, Fahrzeugbereitstellung und Infrastrukturbereitstellung. Es werden alle relevanten Verkehrsträger berücksichtigt, und es gibt auch Daten zu Emissionen aus Verkehrsmittelnutzung und Energiebereitstellung für Personen- und Güterverkehr​​.
  2. ÖkoLeo – Umwelt- und Naturschutz für Kinder in Hessen: Diese Website bietet Informationen, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind, aber auch für Erwachsene interessant sein können. Sie erklärt die Effizienz öffentlicher Verkehrsmittel im Vergleich zu Autos und diskutiert verschiedene Lösungsansätze, um den Verkehr umweltfreundlicher zu gestalten, einschließlich der Nutzung verschiedener Verkehrsmittel und Carsharing​​.
  3. Verkehrsclub Deutschland (VCD): Der VCD setzt sich für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik ein und bietet Informationen über die Herausforderungen und Lösungen im Bereich der klimafreundlichen Mobilität. Die Website behandelt Themen wie Steuerprivilegien, Subventionen für klimaschädliche Verkehrsmittel und fordert eine Anpassung der Verkehrsplanung und -finanzierung an Klima- und Umweltziele​​.
  4. Umweltbundesamt – Klimaschutz im Verkehr: Diese Seite bietet einen Überblick über die Klimaschutzziele im Verkehrssektor in Deutschland. Sie diskutiert die Rolle des Verkehrssektors bei den Treibhausgasemissionen und beleuchtet die Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen, um diese Emissionen zu reduzieren. Es werden auch die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und der Bedarf an einer stärkeren Integration von Klimaschutzzielen in das Straßenverkehrsrecht erörtert​​.

Diese Quellen bieten eine fundierte Grundlage für ein tieferes Verständnis der Thematik klimafreundlicher Verkehrsmittel und der damit verbundenen politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte.

Fazit: Auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft

Die Entwicklung hin zu einem klimafreundlichen Verkehr ist unausweichlich und bietet gleichzeitig enorme Chancen. Durch Innovationen und globale Anstrengungen entsteht eine neue Ära der Mobilität, die nicht nur der Umwelt nützt, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringt. Es ist an der Zeit, diesen Wandel aktiv zu begleiten und zu fördern.

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