Check Point Research beobachtet aktuell unterschiedliche Gruppierungen, die über verschiedene Kanäle den Protestierenden und Regierungskritikern im Iran helfen, virtuelle Begrenzungen und Restriktionen zu umgehen.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören dabei das Durchsickern und der Verkauf von Daten, darunter Telefonnummern und E-Mails von Beamten, sowie Karten von sensiblen Orten. CPR verfolgt die gemeinsame Nutzung von offenen VPN-Servern zur Umgehung der Zensur und die Berichte über den Internetstatus sowie das Hacken von Gesprächen und Anleitungen.

Als Kanäle dienen beispielsweise Telegram, Signal und das Dark Web an sich.

Die Beobachtung der Aktivitäten startete einen Tag nach Beginn der regierungsfeindlichen Proteste, angeregt durch den Tod von Mahsa Amini, die starb, nachdem sie wegen angeblicher Verstöße gegen Gesetze, die Frauen das Tragen eines Kopftuchs vorschreiben, festgenommen worden war.

Die Hacker-Gruppen ermöglichen es den Protestlern im Iran, zu kommunizieren

Die Hacker-Gruppen ermöglichen es den Protestlern im Iran, zu kommunizieren und Nachrichten über die Geschehnisse an verschiedenen Orten auszutauschen, was die Regierung zu vermeiden versucht, um die Proteste einzudämmen.

Wie in jedem anderen Fall gibt es auch hier einige Banden, die versuchen, aus der Situation Profit zu schlagen und Informationen aus dem Iran und der Regierung zu verkaufen. Liad Mizrachi, Sicherheitsforscher bei Check Point Software, erläutert:

„Was wir sehen, sind Gruppen aus Telegram, Signal, dem Dark Web und dem normalen Internet, die den Demonstranten helfen, die Beschränkungen und die Zensur zu umgehen, die iranische Behörden derzeit anwenden, um die Proteste zu bewältigen. Diese Gruppen entstanden etwa einen Tag nach Beginn der Proteste. Wir werden die Situation beobachten.“

Quellen:

Check Point Software Technologies Ltd.
Hacker Groups take to Telegram, Signal and Darkweb…

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