Das Internet ist ein integraler Bestandteil des Lebens vieler Kinder und Jugendlicher geworden. Doch häufig sind sich die jungen Nutzerinnen und Nutzer nicht über die rechtlichen Grenzen im Netz bewusst. In diesem Artikel möchten wir Eltern und Erziehungsberechtigte über potenzielle Straftaten im vermeintlich rechtsfreien Raum des Internets informieren und aufklären.

Illegale Downloads und Urheberrechtsverletzungen

Viele Kinder und Jugendliche sind sich nicht im Klaren darüber, dass das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik, Filmen und Spielen illegal ist. Die Nutzung von Tauschbörsen oder einschlägigen Download-Plattformen kann zu empfindlichen Strafen führen, die nicht nur den betroffenen Jugendlichen, sondern auch die Eltern treffen können.

Cybermobbing und Beleidigungen

Ein weiteres Problem ist Cybermobbing. Beleidigungen, Bedrohungen und das Verbreiten von Gerüchten im Internet können schwerwiegende Folgen für die Opfer haben. Täter machen sich in vielen Fällen strafbar und können für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden.

Sexting und das Verbreiten von pornografischen Inhalten

Sexting, also das Versenden von expliziten Bildern oder Nachrichten, kann für Kinder und Jugendliche zu einer ernsten Gefahr werden. Das Teilen von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen ist strafbar. Ebenso kann das Versenden von eigenen Nacktbildern eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts darstellen und zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Wie können Eltern vorbeugen?


  1. Aufklärung: Informieren Sie Ihre Kinder über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Internet und die möglichen Folgen von Straftaten. Offene Gespräche sind hierbei von großer Bedeutung.
  2. Technische Maßnahmen: Nutzen Sie Jugendschutzprogramme und Filter, um den Zugriff auf bestimmte Inhalte zu beschränken. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder nur altersgerechte Websites und Plattformen nutzen.
  3. Medienkompetenz fördern: Vermitteln Sie Ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und digitalen Medien. Zeigen Sie ihnen, wie sie sich im Netz sicher bewegen und ihre Privatsphäre schützen können.
  4. Unterstützung anbieten: Seien Sie für Ihre Kinder da, wenn sie Probleme oder Fragen haben. Zeigen Sie Verständnis und bieten Sie Hilfe an.

Fazit: Eltern und Erziehungsberechtigte sind gefordert, sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen im Internet auseinanderzusetzen und ihre Kinder über mögliche Straftaten aufzuklären. Nur so können sie dazu beitragen, dass ihre Kinder das Netz sicher und verantwortungsvoll nutzen.


Passend zum Thema

Saferinternet.at – Mindestalter: Ab wann dürfen Kinder Soziale Netzwerke nutzen?

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)