Immer mehr Menschen werden durch Love-Scamming in den finanziellen und emotionalen Abgrund gezogen.

Ein aktuelles Beispiel betrifft eine 70-jährige Frau. Sie hatte sich über Facebook mit einem angeblichen Innenarchitekten aus Italien angefreundet. Das Gespräch verlagerte sich schnell auf einen Messenger-Dienst. Dort schob der Unbekannte Notfälle vor und überzeugte die gutgläubige Dame, ihm innerhalb von zwei Monaten insgesamt 14.000 Euro zu überweisen.

Der Betrug flog erst auf, als die Bank der 70-Jährigen feststellte, dass das Empfängerkonto zwischenzeitlich gesperrt worden war.

Tipps zur Prävention vor Love-Scamming

Wir, das Team von Mimikama, warnen eindringlich vor der Gefahr von Love-Scamming und geben folgende Tipps:

  • Seien Sie wachsam beim Knüpfen neuer Kontakte im Internet. Nicht jeder, der freundlich erscheint, ist es auch.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Ihre Online-Bekanntschaft vorgibt, in einer Notlage zu sein und „dringend Geld“ zu benötigen. Echte Freunde und Bekannte würden in den seltensten Fällen um finanzielle Unterstützung bitten, vor allem dann nicht, wenn die Bekanntschaft erst vor kurzem über das Internet geschlossen wurde.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn jemand um Geld bittet. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie diese Person noch nie persönlich getroffen haben.

Cyberkriminalität ist real. Love-Scamming ist eine besonders perfide Form davon

  • Schützen Sie Ihre persönlichen Daten und Ihr Geld und lassen Sie sich nicht von falschen Gefühlen täuschen.
  • Schützen Sie sich und Ihre Liebsten vor dieser Art von Betrug.

Bleiben Sie sicher im Internet!

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