Haben auch Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Energiekosten: Jetzt 475,00 Euro erhalten“ in Ihrem Postfach? Unser Kooperationspartner Watchlist Internet rät: Ignorieren Sie diese E-Mail, denn es handelt sich um einen Versuch, Sie in eine Investitionsfalle zu locken.

Anders als es der Betreff der Nachricht vermuten lässt, besteht keinerlei Zusammenhang mit aktuellen staatlichen Ausschüttungen wie Klimabonus, Anti-Teuerungsbonus oder Energiegutschein. Wenn Sie hier Ihre Daten bekannt geben, drohen Ihnen ständige Anrufe, unzählige Spam-Nachrichten und getätigte Investitionen sind ausnahmslos verloren.

Die betrügerische Mail

MIMIKAMA
Screenshot: Watchlist Internet (betrügerische E-Mail)

Ein Klick auf den Link führt Sie auf gopiltes.com:

MIMIKAMA
Watchlist Internet, Betrug auf gopiltes.com

Auf goplites.com geht es plötzlich nicht mehr darum, 475 Euro einfach zu erhalten, sondern darum, wie man diese verdient. Für weitere Informationen sollen Sie Ihre Mail-Adresse angeben.

Wir haben es für Sie getestet!

Wer die Mail-Adresse angibt, erhält ständige E-Mails, die auf frei erfundene Werbeartikel verlinken, in denen betrügerische Bitcoin-Handelsplattformen wie beispielsweise Crypto Engine angepriesen werden.

Investieren Sie hier auf gar keinen Fall. Es handelt sich um klassischen Investitionsbetrug, wie wir ihn beispielsweise hier beschreiben: So schützen Sie sich vor betrügerischen Investmentplattformen.

Was ist für Sie zu tun?

  • Sie haben lediglich die E-Mail erhalten? Dann löschen Sie diese oder verschieben Sie sie in Ihren Spam-Ordner.
  • Sie sind dem Link gefolgt? Es besteht kein Grund zur Sorge. Löschen Sie die E-Mail und verlassen Sie die Website.
  • Sie haben Ihre Daten bekannt gegeben? Dann ignorieren Sie alles Weitere in dieser Sache. Verschieben Sie die ständigen Mails in Ihren Spam-Ordner und blockieren Sie wenn möglich den Absender.
  • Sie haben auch Ihre Telefonnummer angegeben? Ignorieren Sie sämtliche Anrufe und blockieren Sie die Nummern.
  • Sie haben bereits Geld investiert? Befolgen Sie alle zuvor genannten Schritte und brechen Sie den Kontakt zu den Kriminellen ab. Kontaktieren Sie Ihre Bank und fragen Sie nach Rückbuchungsmöglichkeiten. Sollten Sie Schäden erlitten haben, raten wir jedenfalls zu polizeilicher Anzeige.
Lesen Sie auch >   Missverständnisse rund um die schwedische Studie zu mRNA-Impfstoffen

Beratung & Hilfe

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet haben.

Das könnte dich auch interessieren:Betrugsmasche: Trinken Sie lieber Weiß- oder Rotwein?

Quelle: Watchlist Internet

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)