Freie Fahrt für Fake News!

Lehrer müssen nicht medienkompetent sein! Freie Fahrt für Fake News! Den Experten nach ist das Thema Digitalisierung nur an jeder zweiten

📖Woran erkennt man Fake News zuverlässig? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake News erkennen.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

In Deutschland lässt sich nach wie vor ein Lehramtsstudium absolvieren, ohne sich mit dem Thema digitale Medienkompetenz auseinandersetzen zu müssen: Freie Fahrt für Fake News!

In den vergangenen fünf Jahren hat die Digitalisierung in der Lehrerbildung in Deutschland zwar einen höheren Stellenwert bekommen. Allerdings ist das Thema Medienkompetenz bei Weitem noch nicht in allen Bereichen Pflicht-Bestandteil des Studiums. Das geht aus aktuellen Daten des „Monitor Lehrerbildung 2022“ des CHE Centrum für Hochschulentwicklung hervor.

Freie Fahrt für Fake News

Den Experten nach ist das Thema Digitalisierung nur an jeder zweiten Hochschule, die angehende Gymnasiallehrkräfte ausbildet, für alle Studenten ein Pflicht-Bestandteil des Studiums. Nach wie vor lässt sich also in Deutschland ein Lehramtsstudium absolvieren, ohne sich mit dem Thema digitale Medien auseinandersetzen zu müssen – und das in Zeiten von Fake News in sozialen Medien und einer zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft.

„Digitalkompetenzen müssen ein verpflichtender Bestandteil im Studium aller angehenden Lehrkräfte sein. Dass es an einigen Hochschulen nach wie vor möglich ist, ein Lehramtsstudium ohne digitale Anforderungen zu durchlaufen, ist völlig aus der Zeit gefallen.“

kritisiert Dirk Zorn, Director Bildung und Next Generation bei der Bertelsmann Stiftung

Keine Standard-Verankerung

Besonders bedeutsam ist laut den CHE-Experten eine flächendeckende Verankerung in den Fachdidaktiken, der Schlüsseldisziplin des Lehramtes. Jedoch seien im Sommer 2022 nur an 35 Prozent der Hochschulen entsprechende Inhalte in den Fachdidaktiken aller Lehramtsfächer zu finden gewesen. „Es gibt zwar Fortschritte, dennoch sind die Ergebnisse beunruhigend“, sagt Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes.

Artikelbild: Pixabay

Quelle:

PT
Auch interessant: Von Seiten der deutschen und der US-Regierung zeigt man sich in letzter Zeit sehr skeptisch, was die sozialen Netzwerke Twitter und TikTok angeht. Es wird sogar teilweise versucht, neue Gesetzte zum Verbot der Plattformen voranzutreiben.
– TikTok und Twitter im Visier von deutscher und US-Regierung


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)