Misshandelter Hund: Selbstjustiz ist keine Option

Hilfe anzubieten ist das eine. Wer aber zur Selbstjustiz greift, überschreitet eine Grenze. Die Polizei Berlin informiert zu einem Fall eines misshandelten Hundes im Raum Berlin.

Autor: Claudia Spiess


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In sozialen Medien verbreitet sich ein Video, in dem es um Tierquälerei geht. Nutzer machen damit auf einen misshandelten Hund im Raum Berlin aufmerksam. Derartige Videos gehen jedem Tierliebhaber ans Herz. Jeder möchte helfen, die Emotionen kochen hoch. Doch hier wurden bereits Grenzen überschritten.

Aufrufe von Nutzern

Einerseits wird das Video geteilt, mit dem versucht wird, über das Tier selbst oder die Stimme den Besitzer oder Täter zu identifizieren. Andererseits werden immer wieder Informationen zum Standort gepostet. Auch Namen sollen bekannt sein.

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Aktuelle Meldung der Polizei: Keine Selbstjustiz!

Die Polizei Berlin twitterte zu diesem Fall Informationen und auch den Hinweis, nicht zur Selbstjustiz zu greifen.

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„Das Video ist uns bekannt, ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gg. das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet. Gestern wurden Name & Anschriften möglicher Hundebesitzer im Netz verbreitet.

In 2 Fällen erschienen Personen an diesen Adressen in Spandau und verschafften sich teils unbefugt Zutritt zu den Wohnungen. Einsatzkräfte wurden alarmiert. Die betroffenen Wohnungsinhaber haben nach aktuellem Ermittlungsstand nichts mit dem Fall zu tun.

Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs, übler Nachrede, Bedrohung & Datenschutzverstoßes sind die Folge. Bei allem Verständnis für den dringenden Wunsch, den Hund zu retten und die verantwortliche Person zu ermitteln – #Selbstjustiz ist keine Option!

Ermittlungen und Zeugenhinweise gehören in die Hände von Polizei & Staatsanwaltschaft und keinesfalls ins Netz.

Polizei Berlin

Konkrete Hinweise zum Aufenthalt des Vierbeiners oder Angaben zu seinen möglichen Besitzern können bei der Polizei gemeldet werden.

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