So erging es Martina K., die ein Samsung Galaxy S23 bestellte, aber nur eine wertlose Powerbank erhielt. Ähnlich erging es Matthias H., der statt seines bestellten Microsoft Surface Pro 9 nur ein paar Bücher vorfand.

Amazons Antwort: Textbausteine und keine Lösung

Beide Kunden wandten sich umgehend an den Kundenservice von Amazon, erhielten aber nur standardisierte Antworten, die keine konkrete Hilfe boten. Trotz mehrfacher Reklamation und dem Hinweis auf das Transportrisiko, für das eigentlich der Versender haftet, blieb Amazon bei seiner Linie: Keine Rückerstattung ohne Rücksendung des ursprünglich bestellten Artikels – ein klassisches Dilemma für die betrogenen Kunden.

Kein seltenes Problem

Die Fälle sind keine Einzelfälle. Bereits in der Vergangenheit wurde über ähnliche Betrugsfälle bei Amazon berichtet, bei denen Kunden hochwertige Produkte gegen minderwertige ausgetauscht bekamen.

Trotz wiederholter Berichte und Nachfragen scheint Amazon nicht in der Lage oder nicht willens zu sein, seine Kunden wirksam vor dieser Betrugsmasche zu schützen.

Die Reaktion: Unzureichend und enttäuschend

Auf Nachfrage von heise bei Amazon reagierte der Konzern mit allgemeinen Beteuerungen und Versprechungen, die Probleme zu lösen. Doch die Realität spricht eine andere Sprache: Kunden wie Martina K. und Matthias H. warten noch immer auf eine zufriedenstellende Lösung und fordern ihr Geld zurück.

Fazit: Kunden im Stich gelassen

Die Praktiken von Amazon werden durch die geschilderten Fälle in ein beunruhigendes Licht gerückt. Kunden, die Opfer von Lieferbetrug werden, stehen oft alleine da und müssen langwierige und frustrierende Prozesse durchlaufen, um zu ihrem Recht und zu ihrem Geld zu kommen.

Es bleibt zu hoffen, dass Amazon seine Verantwortung ernst nimmt und wirksame Maßnahmen ergreift, um seine Kunden vor solchen Betrügereien zu schützen.

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Quelle: heise.de

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