Die Social-Media-Plattform OnlyFans hat rund 180 Millionen Nutzer weltweit, von denen rund 2,1 Millionen regelmäßig Inhalte erstellen. Die Webseite bietet ein Zuhause für alle Arten von Content. Hauptsächlich verbinden es viele mit Nacktfotos und ähnlichen Inhalten. Wenn es um den Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit im Internet geht, steht allein deshalb schon viel auf dem Spiel – wie beispielsweise der Hack der Seitensprung-Website Ashley Madison im Jahr 2015 gezeigt hat. Viele Betroffene haben noch Jahre später Ärger damit. Wie Nutzer sich schützen können, zeigen die ESET Sicherheitsexperten auf WeLiveSecurity.

Erwachsenenunterhaltung und Datenschutz im Internet stehen in einem komplizierten Verhältnis zueinander. Daraus ergeben sich zahlreiche Bedrohungen, wie Datendiebstahl, Erpressung oder Datenlecks. Nutzer von OnlyFans sind von diesen Risiken nicht ausgenommen. Ersteller („Creator“) von Inhalten auf der Plattform berichten von gehackten Accounts, Rachepornos oder dem Diebstahl von Inhalten. Abonnenten laden die Inhalte herunter und verkaufen bzw. verbreiten diese dann über andere Kanäle.

Aber nicht nur die Ersteller von Inhalten sind gefährdet, sondern auch die Nutzer der Plattform. Die Sicherheit und der Schutz der Privatsphäre sollte oberste Priorität haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Weitergabe persönlicher Daten im Internet vorsichtig zu sein und sich vor Stalkern, Betrügern und anderen böswilligen Personen in Acht zu nehmen.

So bleiben Nutzer bei OnlyFans auf der sicheren Seite


  • Creator von OnlyFans müssen ihre echten Bankdaten, ihren Namen und ihren Ausweis angeben nicht nur für den Verifizierungsprozess, sondern auch, um bezahlt zu werden. Verwenden Sie beispielsweise sekundäre Social-Media-Konten oder eine zweite E-Mail-Adresse, die nicht mit Ihren engen Kontakten in Verbindung steht. So schaffen Sie sich ein gewisses Maß an Anonymität.
  • Cyberkriminelle versuchen durch geschicktes SocialEngineering oder sogar Cybermobbing-Techniken Nutzerkonten zu hacken, um an Zugangsdaten zu gelangen. Nutzer sollten daher vorsichtig sein, wenn sie unaufgefordert Nachrichten erhalten, in denen nach privaten Informationen gefragt wird.
  • Nutzer der Plattform sollten ein sicheres Passwort und die ZweiFaktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheitsebene, um Online-Konten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Zusätzlich zum Passwort erfordert sie die Eingabe eines Codes, der an ein Telefon gesendet oder von einer Authentifizierungs-App generiert wird. Erst dann wird der der Zugriff auf das Konto gewährt.
  • OnlyFansNutzer sollten beim Posten von Bildern vorsichtig sein. Screenshots sind von Android-Geräten nicht möglich. Anders sieht es aber bei Apple-Geräten aus, wo diese nicht blockiert werden.
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2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)